Stoecklin, Christian

Stoecklin, Christian, Maler, geb. zu Genf 1741, trat Anfangs | bei einem Portraitmaler in die Lehre, ging aber schon nach | Italien , wo er jetzt den Bibiena zum Vorbilde nahm. Nachdem | er zu Bologna und in Rom einige Zeit gearbeitet hatte, begab er | sich nach Deutschland zurück, wo er auf einigen Bühnen Decorationen | malte. Im Jahre 1764 führte ihn der Weg nach Frankfurt, | wo damals bei der Kaiserkrönung Festilluminationen statt fanden; | für welche Stöcklin Decorationsstücke malte. Zuletzt gründete | er in dieser Stadt seinen Herd, und malte auch zahlreiche Bilder | in Oel, wozu ihm die Kirchen der Stadt Stoff boten. Er gab | meistens innere Ansichten derselben, wobei Mengstern die Figuren | staffage malte. Einige dieser Bilder reihen sich in Hinsicht | Perspektive und Beleuchtung jenen des Peter Neefs an, andere | sind flüchtig behandelt. Dann malte er auch Ruinen mit schönen | Aussichten und Fernen, die ebenfalls grosse Beachtung verdienen. |

Seine Zeichnungen sind in Farben oder in Tusch ausgeführt und | geschmackvoll behandelt. Stöcklin starb um 1800. |

Es finden sich auch radirte Blätter von ihm, welche Ruinen | vorstellen.

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