Stetterup, Andreas

Stetterup, Andreas, Maler und Kupferstecher , geb. zu Hamburg 1754, übte sich in frühester Jugend im Zeichnen, und ging 1771 zur weiteren Ausbildung nach Kopenhagen , wo er bis 1774 an der kgl. Akademie den Studien oblag. In die Heimath zurückge- kehrt, machte er sich bald als Künstler vortheilhaft bekannt, be- sonders durch Bildnisse, deren er in Öel, Miniatur und in Crayon ausführte. Dann stach er auch Bildnisse in Kupfer, meistens in Punktier- und in englischer Crayonmanier. Ueberdies stach er auch mehrere Titelblätter, und besonderen Beifall erwarb er sich durch seine Blätter, welche getuschte Zeichnungen nachahmen. In diesen verschiedenen Verfahrungsarten ertheilte er auch Unterricht, so wie er sich überhaupt mit dem Lehrfache beschäftigte. Im Jahre 1785 gab er ein »Nützliches Handbuch für Anfänger der Zeichen- kunst, Schatten und Licht betreffend« heraus. Im Jahre 1808 er- schien sein kleiner Blumenzeichner, 4., und hieranuf Vorlegeblätter zum Landschaftszeichnen. Hamburg, 0. J., 4 schwarze und 4 far- bige Blätter , gr. 4. Starb zu Hamburg um 1812.

  1. Jens Juel, Maler, nach Kniep, kl. fol.

  2. Carl Philipp Emanuel Bach, Capellmeister in Hamburg, nach eigener Zeichnung. Oval fol.

  3. J. G. Schlichthorst, Consistorialrath in Bremen ; kl. fol.

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