Stern, Ludwig

Stern, Ludwig, der Sohn des ältern Ignaz Stern, übte in Rom seine Kunst, und hatte den Ruf eines tüchtigen Historienmalers, Er malte um 1740 für die Kirchen St. Prassede, St. Michele in Sas- sia und St. Nicolo di Lorenesi. Mehrere seiner Compositionen wur- den gestochen.

Das Bildniss des seeligen Joseph's Calasantius, Kniestück, gest.

von P. Campana de Soriano, gr. fol. Das Marter des heil. Fidelis von Sigmaringen, gest. von P.

Campana, gr. fol.

Die Stigmatisation des heil. Franz, gest. von P. Campana, fol. St. Anton von Padua vor dem Jesuskinde, gest. von P. Cam- pana, gr. fol. St. Fidelis von der Religion gekrönt, gest. von J. Canale, fol. Ein Mönch, welcher seine Güter der heil. Jungfrau zu Füssen legt, während das Jesuskind ihn segnet, gest. von J. Canale, fol. Die Steinigung des heil. Stephan, gest. von P. Campana, fol. St. Felix von Cantalice, gest. von Canale, fol. Der heil. Joseph, gest. von P. Campana, fol.

Der Basfel, Architekt , der Sohn des obigen Johann Stern, hatte in Rom den Ruf eines ausgezeichneten Künstlers seines Faches Er fertigte viele Pläne zu Häusern und Palästen, unternahm Re- staurationen älterer Gebäude, und setzte sich bei Papst Pius VII. in solches Ansehen, dass ihm dieser den Bau des neuen Flügels des vatikanischen Museums übertrug. In diesem ist der berühmte Saal des Museo Chiaramonti, der sich vor allen anderen durch zweckmässige Beleuchtung auszeichnet, Stern starb aber kurz vor der Vollendung des Baues, im Jahre 1821, und der Architek t Belli legte die letzte Hand an's Werk. Er hatte das Amt eines Baumei- sters der St. Peterskirche, oder vielmehr der Kuppel derselben. Im Jahre 1822 erschienen seine an der Akademie von S. Luca gehaltenen Vorträge über Civilbaukunst im Drucke: Lezioni di architettura civile. Roma 1822. Dann besass Stern auch eine in sei- ner Art einzige architektonische Bücher- und Kupferstichsammlung:

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