Stephanoff, F. P. Maler, ein Russe von Geburt, und wahr- scheinlich ein Nachkomme des Iwan Stephanoff, machte seine Studien an der Akademie in St. Petersburg , und begab sich dann nach London , wo er seit mehreren Jahren thätig ist, und den Ruf eines vorzüglichen Künstlers gegründet hat. Seine Werke bestehen in Darstellungen aus der neueren Geschichte und in Genrebildern von klarer schöner Färbung, die aber öfters etwas ins Grellé geht; In seinen Compositionen herrscht Leben und Bewegung, nur wünschte man ein gemässigteres Streben nach Effect. Stoff zu seinen Darstellungen boten ihm zuweilen die englischen Dichter, namentlich Shakespear. Im Jahre 1843 erhielt er für einen Car- ton einen Preis von 100 Pf. St., und war er beim Concurs zur Ausschmückung des neuen Parlamentshauses in Westminster , und lieferte einen Carton, welcher den Wat Tyler, eine Scene des Aufruhrs gegen König Richard vorstellt. Bei dieser Gelegenheit
The trial of the hon. colonel Algernon Sidney 1683, von Bromley in Mezzotinto gestochen, gr. fol.
La Reconciliation, gest. von S. W. Reynolds, gr. fol.
La Visite des pauvres parens, gest. von Reynolds 4820, gr. fol.
In Heaths Gallery of British Engravings, London 1836 sind etliche Genrebilder von Stephanoff in Stahl gestochen, und in Finden's Tableaux for 1841 sind die meisten Stiche nach seinen Zeichnungen. Dieses Werk ist von Mr. Hall herausgegeben.
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