Steinfels, Johann Jakob

Steinfels, Johann Jakob, Maler aus Prag , war gegen Ende des 17. Jahrhunderts thätig. Dlabacz fand nur einen Taufeintrag von 1604, in welchem dieser Steinfels als Vater einer Tochter Con- stanzia genannt wird. Im folgenden Jahre schloss er mit dem Kloster Waldsassen einen Contract, wodurch er sich verpflichtete, an der Decke des religiösen Chores fünf Felder und einige klei- nere Bilder zu malen. In dem Hauptfelsen stellte er die Ent- stehungsgeschichte des Klosters dar. Den Schluss dieser Reihe macht die Geschichte des Evangelisten Johannes, welcher der Tra- dition nach die Kirche eingeweiht haben soll. Im Jahre 1696 malte Steinfels in diesem Kloster verschiedene Ordensheilige, und andere Figuren, und dann verpflichtete er sich für 1500 Gulden und sechs Dukaten Leihekauf auch die übrigen Räume der Kirche zu malen. Genau beschrieben sind diese Bilder in Brenner's Ge- schichte des Klosters Waldsassen S. 200. Im Jahre 1698 hatte Stein- fels sein Werk vollendet. In einer Urkunde wird er Consul Pis- gensis genannt. S. auch Ant. Stephani.

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