Stefanone, Maestro, Maler von Neapel, war Schüler des M Simone Neapolitano, bei welchem er mit Gennaro di Cola Freund- schaft schloss, in dessen Gemeinschaft der Künstler mehrere Werke ausführte, die nach jenen des Meisters zu den interessanten Sel- tenheiten Neapels gehören. Sie malten das Leben des hl. Ludwig von Tolosa, und Darstellungen aus dem Leben der hl. Jungfrau in der Tribune von S. Gio. a Carbonara, welche aber durch die Zeit gelitten haben. Im Dome ist eine Madonna von seiner Hand,
gegenwärtig neben der Capelle des hl. Georg. Stefanone war ein Künstler von kräftigem Geiste, der selbst seinen Meister übertrifft, welcher als der Vertreter des germanischen Stils in Neapel zu betrachten ist. Er zeichnete ziemlich correct und wusste seinen Gestalten Charakter und Ausdruck zu verleihen, wobei die weib- lichen nicht ohne Anmuth erscheinen. Auch in der Perspective hatte Stefanone für damalige Zeit ungewöhnliche Kenntnisse, wie er überall mit Fleiss und Genauigkeit verfuhr. Das Colorit ist schön und lebhaft, nur malte er nicht in Oel, wie Grossi glaubt, zu dessen Werk wir im Artikel des Maestro Simone hingewiesen haben. Stefanone starb um , gegen 70 Jahre alt.
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