Staveren, Johann Adrian Van

Staveren, Johann Adrian Van, Maler, ist nach seinen Lebens- verhältnissen unbekannt, und wird nur von Hoet kurz erwähnt, unter den Künstlern, die von früheren Schriftstellern vergessen wurden. Houbracken kennt nur einen Jakob van Staveren von

Amersfoort , der um 1700 in der Schilderhant zu Rom den Bei- namen Yver erhielt, und Blumen und Früchte malte, aber ohne Erfolg. Er gerieth deswegen in Noth und trat zur Sicherung sei- nes Unterhalts in die päbstliche Leibwache. Dies ist vielleicht der Sohn unseres Künstlers.

J. A. van Staveren malte Einsiedler und andächtige Greise in der Weise des G. Dow, aber nicht so fleißig. Dann malte er auch Scenen aus dem bürgerlichen Leben, so wie Portraits und Familienstücke. Seine Blüthezeit fällt um 1675. J. B. Ciolina Zanoli in Köln besitzt von ihm einen betenden Franciskanermönch, wel- chen B. Weiss lithographirt hat. Von J. Heudelot haben wir ein in Kupfer gestochenes Blatt, unter dem Titel: Le Rubis sur l’ongle. (die Nagelprobe) fol.

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