Stamm, Johann Gottlob Samuel, Maler und Kupferstecher , geb. zu Meissen 1768, machte in Dresden unter Klengel seine Studien, und lebte daselbst eine Reihe von Jahren als ausübender Künstler . Er copirte in seiner früheren Zeit mehrere Gemälde von Berghem, Ruysdael, Both , Potter, Vernet, Dietrich und ande- ren Meistern, einige in Oel, andere in Gouache und Aquarell . Diese Bilder fanden grossen Beifall, und man glaubte sogar, dass es kein Künstler in der Aquarellmalerei weiter gebracht habe, als er. Dann malte Stamm auch mehrere Landschaften nach der Natur, fleissig ausgeführte und treue vaterländische Ansichten, aber ohne Poesie , und theilweise von geringer Wirkung. Die grösste Anzahl seiner Werke besteht aber in Zeichnungen, die in Kreide , Sepia, Gouache und Aquarell ausgeführt sind. Stamm gehört zwar zu den namhaftesten Künstlern seiner Zeit, wurde aber von der jüngeren Generation weit überflügelt. Starb um .
Eine Folge von 12 Ansichten sächsischer Gegenden, nach colorirten Zeichnungen von Klengel um 1787 radirt, und in Farben ausgemalt, qu. 8.
Sechs Ansichten bei Meissen, vier nach Gemälden von C. W. E. Dietrich, zwei nach J. G. Wagner radirt, Meissen
im Monat Oktober 1704. Im Verlag von J. G. Möller zu Dresden. qu. 4.
Aussicht des Reisewitz'schen Gartens in Plauen bei Dresden. Klengel del. Stamm fec., qu. 4.
Sechs Ansichten aus der Umgebung von Dresden, nach eige- ner Zeichnung radirt, qu. 4;
Sechs Ansichten von dem Landsitze Grünfield bei Walden- burg an der Mulde, radirt und in Abergischer Manier colo- rirt, qu. fol.
Die Küste von Kalabrien mit dem Fort Scylla, nach einem
Gemälde von Vernet in Aquatinta, qu. fol.
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