Spilsbury, F. B. Landschaftsmaler zu London

Spilsbury, F. B. Landschaftsmaler zu London , wahrscheinlich der Sohn des obigen Meisters, hatte bereits als Künstler Ruf, als er den englischen Lieutenant Boxer 1706 auf dem Feldzuge nach Sy- rien und Palästina begleitete. Bei dieser Gelegenheit zeichnete eine bedeutende Anzahl von interessanten Ansichten und Costümen der genannten Länder, die in Kupfer gestochen dem Reisewerke Boxer's beigegeben wurden. Das erste Heft erschien 1805 unter dem Titel: A series of picturesque Scenery in the holy land and Syria , delineated during the Campaigne of 1700 and 1800 by F. B. Spilsbury, — — with a journal to Jerusalem by Lieut. Boxer etc. Spilsbury malte auch einige syrische Ansichten in Öel. Eine solche des Berges Tabor mit einer Caravane wurde von Orme in K. P. gestochen. Die Gemälde dieses Meisters fanden grossen Beifall. Fiorillo sagt, dass seine fertige Hand und das brillante Colorit besonders gerühmt wurden.

mit einem entschiedenen Talente zur Kunst begabt, zog sie bald durch gelungene Bilder die Aufmerksamkeit der englischen Kunst- welt auf sich. Miss Spilsbury entnahm die meisten Gegenstände ihrer Darstellung dem Landleben und der Kinderwelt. Wenn sie sich auf das Gebiet der streng historischen Kunst wagte, gebrach es ihren, Figuren an Charakter, und noch Verstösse gegen das Costüm kommen vor. Selbst in der Zeichnung finden sich Mängel. In Hal- tung und Färbung fand sie immer Lob. Unter den Bildern dieser Art nennt man eine grosse Darstellung aus Moses IV, 13. 31. Das Bild stellt die Berathung der Israeliten über die Eroberung des gelobten Landes vor, 1805 gemalt. Dann finden sich auch Bild- nisse von ihrer Hand. Ein solches des hundertjährigen Wyrs aus Bristol galt für eines der besten Werke der Londener Ausstellung von 1807.

Einige ihrer Bilder sind im Stiche bekannt. Turner stach nach ihr die Bauernfamilie bei der Morgenandacht, und M. Place unter Schiavonetti's Leitung das geraubte Kind bei den Zigeunern ge- funden. Inigo Spilsbury stach den Bettler und die Zigeunerin, in zwei Mezzotintoblättern. *

Von dieser Künstlerin selbst gestochen haben wir ein Blatt, welches eine Bauernfamilie unter dem Baum vereiniget vorstellt, fol.

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