Spengler, Lorenz, Elfenbeinarbeiter, geb. zu Schaffhausen 1720, erlangte schon in frühen Jahren als Kunstdrechsler Ruf, und kam 1743 nach Copenhagen, wo seine Arbeiten mit solchem Beifall auf- genommen wurden, dass er 1771 die Stelle eines k. Kunstkammer- Verwalters erhielt. Er lieferte ausgezeichnet feine und schöne Ar- beiten in Elfenbein, deren einige in der Kunstkammer zu Copen- hagen aufbewahrt werden, wie eine kunstreiche Pyramide von E]- fenbein mit Bildwerken u. A. Andere besass J. C. Spengler, des- sen Kunstsammlung 1833 versteigert wurde. Im Cataloge dersel- ben werden vier Pyramiden beschrieben, wovon die grösste 2½ Elle hoch ist. Zwei andere sind 22 Zoll, und die vierte 16 Zoll hoch. Das Fussgestelle der ersteren bildet einen Tempel. Ein fünftes Stück in Elfenbein stellt einen Tempel mit Ornamenten dar, mit einer Büste im Innern. Dieser Tempel ist 18 Z. hoch. Dann fer- tigte Spengler auch Portraitmedaillons von Elfenbein, und Bildnisse in Wachs. Jene des Königs Christian VII. und der Königin Juliana Maria waren in der genannten Sammlung.
Spengler's Arbeiten in diesem Fache sind sehr geschätzt. Dann stach er auch in Kupfer , und fertigte sinnreiche physikalische In- strumente. Auch verschiedene Abhandlungen schrieb er, da Spengler
M. Haas hat sein von Corn. Hoyer gezeichnetes Bildniss ge- stochen. M. A. Müller stach es im Medaillon und auch Füssly fügte es seinen Biographien der besten Schweizer Künstler bei.
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