Specklin gab auch Zeichnungen und Pläne zu mehreren anderen Festungen. Die Pfalzgrafen Georg Hans und Johann Casimir, der Graf Philipp von Hanau, die Städte Schlettstadt , Ulm , Regensburg , Hagenau , Colmar , Basel u. a. bedienten sich seiner Kunst. Auch in Strassburg legte er Festungswerke an, und errichtete mehrere Gebäude; darunter das grosse Rathhaus, welches um 1583 erbaut und 1811 zur Börse eingerichtet wurde. In Strassburg arbeitete er in der letzten Zeit seines Lebens auch ein Werk über Befestigungskunst aus, welches klassisches Ansehen erlangte. Es ist dieses seine »Architectura von Festungen,« Strassburg 1580, fol. Neuere Ausgaben sind von 1600 und , beide in Strassburg erschienen; Dresden 1705; Dresden und Leipzig 1712; Dresden 1736. In den älteren Ausgaben findet man das von Th. de Bry gestochene Bildniß Specklin's, in den späteren Copien desselben. Ferner sammelte dieser Meister auch viele Beiträge zu einer Geschichte des Elsasses unter dem Titel: Collectanea, aus welchen Schardäus für sein Münsterbüchlein, Strassburg 1617, und andere Schriftsteller schöpften. Im Jahre starb der Künstler in Strassburg. So eben lesen wir in der Allgemeinen Zeitung, dass in den Elsässischen Neujahrsblättern von Stöber 1847 eine Biographie dieses merkwürdigen Mannes zu finden sei.
Dann erwähnen wir folgende Blätter, wozu Specklin die Zeichnungen geliefert hat. Nro. 1. hat er vermuthlich selbst gestochen,
Ansicht des Domes von Strassburg. Rechts oben ist in einer Bordüre ein Täfelchen mit der Inschrift: Anno Christi natum Templum Argentoratense — —. Daniel Specklin fecit 1587. Dieses Blatt ist sehr zart gestochen und in gutem Abdrucke selten. H. 7 Z. 10 L., Br. 7 Z. 5 L.,
Ansicht von Strassburg. Unten mit Beschreibung, rechts: Daniel Specklin fec. M. Greuter sc. 1587. Sehr zart gestochenes Blatt, vielleicht von beiden Künstlern, qu. fol.
Ansicht von Strassburg mit der Cathedrale, äusserst fein in Holz geschnitten, mit Beschreibung in deutscher Sprache; Gestellt auffs einfältigst durch Daniel Specklin und Bernhard Jobin Formschneider zu Strasburg MDLXVI. In zwei Blättern (von T. Stimmer?). H. 20 Z., Br. 14 Z.
Charte des Elsasses, oben erwähnt.
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