Soria, Giovanni Battista

Soria, Giovanni Battista, Architekt , wurde 1581 zu Rom gebo- ren, und von G. B. Montani unterrichtet. Er galt für einen der vorzüglichsten Meister seiner Zeit, dessen ausschweifende Manier viele Verehrer fand. Es beschäftigten ihn die Grossen Roms, und sein besonderer Beschützer war der Cardinal Borghese, der ihm viele Aufträge verschaffte. Im Auftrage dieses Fürsten baute Soria die Facade und den Porticus der Kirche S. Gregorio in Monte Celio. Zu dieser Fagade führt eine grosse, aber unbequeme Treppe. Dann übertrug ihm der Cardinal auch den Bau des Porticus von S. Grisogno. Einen zweiten baute er an der Kirche St. Catharina de Siena. Sein Werk ist ferner die Facade della Vittoria, so wie jene von S. Carlo de' Catenari, die beide sehr reich an Travertin und an Sculpturen, übrigens geschmacklos sind. Die Fagade von S. Carlo ist in dem bei J. de Rubeis erschienenen Werke: Insignium Romae templorum prospectus 1684, gestochen. Ueberdiess gab er einige Werke seines Meisters heraus, deren wir im Artikel desselben erwähnt haben. Der Scelta di vari tempietti antichi ist das von H. David gestochene Bildniss Soria's beigege- ben, mit der Unterschrift: Joannes Baptist Soria Romanus 1622.

Gianlandi, Carlalo, Maler von Pavia , blühte im 17. Jahrhunderte; und ist nach Lanzi einer derjenigen Künstler , die nicht nach Verdienst bekannt sind. Der genannte Schriftsteller rühmt ein Altarbild der Madonna del Rosario mit S. Domenico im Dome zu Pavia als ein graziöses Werk,

Füssly fand von ihm ein eigenhändig radirtes Blatt angezeigt, welches den hl. Joseph vorstellt.

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