Schloß Frauenberg, und die Villa Perka

Schloß Frauenberg, und die Villa Perka, qu. 4.; dann das eh- emalige Schloß Harlaching bei München mit vier weidenden Pfer-

den, und eine andere Dorfansicht mit hohem Kirchthurme und

zwei Kindern unter dem Baume, in Aquatinta qu. 4. und 8. Fer- ner stach Hess nach seinen Zeichnungen einen Profilkopf mit ge- öffnetem Mund nach Rafael, qu. 12., eine verhüllte weibliche

Figur an der Säule, einen Greis am brennenden Altare; und eine

weibliche Figur mit dem Kranze, in welchem Madam de Stengel

steht (Visitenbillet in Punctirmanier), qu. 10.

Das Verzeichniß der eigenhändigen Radirungen St. v. Stengel's im Rigal'schen Cataloge ist willkührlich. Auf dem meisten steht

sein Name, auch S. v. S. oder St. v. S. f.,

1 — 10) Les Environs de Heidelberg MDCCLXXI, Dessine d'apres nature le 27. Juillet 1770 a Heidelberg par Etienne de Stengel. Ness steht auf zwei Steinen des Titelblattes. Alle sind bezeichnet: S. de Stengel fec. 1771.— 72. Diese schön radirte Folge enthält Ansichten von Heidelberg, von den Schlössern Weinheim, Neufalkenstein, Reipoldkirchen, Heppenheim, Schriesheim , und der Hirschgasse in Heidelberg . Ein Blatt ist betitelt: A Reipoldskirchen. Et de Stengel, %. H. 3 Z. 0 L. — 4 Z., Br. 3 Z. 10 L. — 5 Z. 7— 8 L. 11) Le chateau de Heidelberg. S. de Stengel f. 1802. H. 7 Z. L., Br. 9 Z. 5 L. 12) Le chateau de Starenberg, S. v. Stengel f. 1803. In der- selben Grosse. 13) Die Ruinen von Rupperts-Eck. S. de Stengel f. 1775. H. 6 Z. 5 L., Br. 8 Z. 6 L. 14) Die Ruinen von Falkenstein, S. de Stengel f. 1776, H. 6 Z. 6 L., Br. 8 Z. 6 L. 15) La porte du bourg Rosenheim en Baviere. Rechts auf der

Erde: St. de Stengel f. 1802. H. 10 Z., Br. 7 Z.

  1. Dasselbe, Schlosstor – von einer andern Seite. – Links am
  2. Ganze Liüv–Gegend von Mannheim. S. de Stengel f. 1802. H. 6 Z.
  3. Der Väterstättl (bei) Mittwald. St. v. Stengel f. 1802.
  4. Der Krottenko bei Au. S. v. Stengel. 6 Z. Br. 6 Z.
  5. Geliicher H. 1802? Br. 6 Z. H. 1849? 1. 54
  6. Schloss und Gegend von Ruppertsberg, ... S. de Stengel f. H.
  7. Die Gegend von Wachenheim. S. de Stengel f., H. 1 Z.
  8. 10 L., Br. 3 Z. 5 L. TE
  9. Landenburg am Neckar, St. v. Stengel f., kl. qu. 4 1/2 Z.
  10. Landschaft mit einem runden Thurm in der Mitte, um welchen Bauernhütten angebaut sind. Rechts im Rande; S. de Stengel fecit. H. 9 1/2 Z.
  11. Eine Ruine mit weitgesprengtem Bogen, durch welchen ein Weg führt, links Aussicht in weite Ferne, rechts im Rande: S. de Stengel fecit. D. 9 1/2 Z.
  12. Diese beiden Blätter sind erste Versuche; Im Rigal'schen Cataloge kommen sie als Ansichten von Ilbesheim und Schriesheim vor. Das eine dieser Blätter gibt eine Ansicht des alten Schlosses zu Oppenheim. H. 2 1/2 Z. 4 1/2 Z. 5 L.,
  13. Ausgang eines Gartens am Fluß. Im Rigal'schen Cataloge gibt dieses Blatt als Ansicht von Seckenheim, und der Verfasser bestimmt die Grösse im Allgemeinen mit dem obigen.
  14. Rheinansicht mit einem Schiffe, links ein Thor und eine Balustrade, qu. 16. . . DA
  15. Dorfansicht mit Weitebergen, rechts ein Baum, qu. 16.
  16. Präal–de 51/2 Zinnheim. Ein Gebäude am Walie; S. v. Stengel
  17. Ansichqvon Felsen, rechts ein Wanderer mit dem Bindel. St. v. Stengel f., kl. qu. 4 1/2 Z.
  18. 30 – 37) Sechs Blätter zu einer Ausgabe des Chmpe'schen Robinson, die 1784 zu München bei Strobel erschienen; Diese Darstellungen sind ohne Zeichen, H. 4 1/2 Z. 4 L., Br. 2 1/2 Z.
  19. Dazu gehören auch zwei Vignetten, eine mit der Aufschrift: Arbeitsamkeit und Mässigkeit: H. 2 1/2 Z. 1 1/2 L., Br. 2 1/2 Z.
  20. 10 L.
  21. Stengel, Franciska, Freifrau von, Kunstliebhaberin, die älteste Schwester des Georg Baron von Stengel, findet hier ebenfalls ihre Stelle, da sie mit dem Bruder die Kunststudien theilte, und selbst in Kupfer radirte. Sie verlebte ihre frühere Zeit in München und begab sich danach nach Bamberg, wo ihr Vater Stephan, Baron von Stengel 1822 starb, und sie selbst 1840 das Zeitliche segnete. Sie fertigte mehrere landschaftliche Zeichnungen und war auch im Figurenzeichnen geübt. Benno Nies stach nach ihrer Zeichnung die Ansicht des Klosters und Dorfes am Walchensee, qu. 8. Von ihr selbst radirt ist folgendes Blatt: Der mit dem Reisenden sprechende Bauer vor der Strohhütte, schöne gegenseitige Copie nach F. Kobell, Nro. 64 des Verzeichnisses der Werke desselben, qu. 12, Selten.
  22. Stengel, Catharina, Freifrau von, Kunstliebhaberin, die Gattin des Ministerialrathes Georg B. v. Stengel, und von gleicher hoher Gesinnung mit demselben, übte ebenfalls die Zeichenkunst.
  23. Nagler's Künstler - Lex. Bd. XVII. 21

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