Styls in Neapel , wurde daselbst um geboren, und von Te- sauro unterrichtet. So gibt Grossi (Le belle arti in Nap. p. 44.) mit Bestimmtheit an, dass diejenigen, welche den Künstler aus Cremona stammen lassen, oder ihn gar mit Simone Martini für Eine Person halten, im Irrthum seyn müssen. Doch auch Grossi scheint einer- seits diesen M. Simone mit S. Martini zu verwechseln, wenn er ihn »Patetico cantore di Madonna Laura« nennt. S. di Martino hat das Bildniss der Laura gemalt, und war ein warmer Verehrer des Petrarca.
Maestro Simone erscheint um in Neapel als Gehülfe des 28 *
Simone Neapolitano malte mit Giotto in St. Chiara. Da sind von ihm die Bilder der hl. Lucia und der hl. Dorothea, die auch Lanzi als Oelgemälde erklärt. Dann malte er für die Kirche dell' Incoronata *) eine Pietà: einen toten Christus auf dem Schoosse der Maria mit verschiedenen Heiligen, und in der Sakristei da- selbst ist ein Christus am Kreuze von ihm. Die genannte Pietà wird von Domenici sehr gerühmt, aber nicht auf Kosten des Giotto,
welchem er in Composition und Ausdruck den Vorzug einräumt, anderer Ansicht entgegen. In S. Lorenzo sind aber zwei Bilder von Simone, die ihn als würdigen Nebenbuhler des Giotto beur- kunden. Das eine stellt den hl. Anton mit Engeln vor, und das andere den hl. Ludwig, Bischof von Toulouse , wie er seinem Bro- der, dem König Robert, die Krone reicht, indem er selbst die Mitra trug. Diese beiden Bilder führte Simone im Auftrage des Kö- nigs Robert aus, welcher damit zwei Altäre der Kirche zieren liess. Dann legt ihm Grossi am Grabmale des hl. Thomas von Aquin in S. Domenice das Frescobild der Madonna bei, und ein anderes Gemälde in der Capelle degli Afflitti zu Montevergini, nach seiner Ansicht in Oel ausgeführt. Dieser Maestro Simone starb 1346 in Neapel, Stefanone war sein Schüler,
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