SOLOMIBRO, genannt Trombon

SOLOMIBRO, genannt Trombon, der Bruder des obigen Künstlers, soll nach Ridolfi erst in seinem 50. Jahre sich der Malerei gewidmet haben, hinterliess aber dennoch viele Bilder, die einen Nachahmer Amalteo's verraten, wie seine drei kleinen Gemälde mit Marterscenen von Heiligen im Dome zu Udine , welche in der Storia delle belle arti Friulane, Udine 1823 p. 105 gerühmt wer- den, noch mehr als die Werke des Bruders, welchen eine grössere Sveltezza der Formen gewünscht wird, Andere Bilder von Giacomo sind in der St. Jakobs-Kirche zu Fagagna, welchen es nur an der Zeichnung etwas gebricht. Mit seinem Sohne Sebastiano malte er in der Kirche der Confraternita dei Calzolaii die Leidensstatio- nen in Fresco, woran diese Künstler mehrere Jahre arbeiteten. Die früheren Darstellungen gehören zu den besseren, und diese kann man dem Vater zuschreiben. Die späteren weichen im Style von diesen ab, sind aber schwächer. Man legt sie dem Sohne bei, der es also in der Kunst nicht so weit brachte, wie der Vater, obgleich schon frühe sich derselben gewidmet hatte. Der Vater kommt bereits 1560 als Maler vor und lebte noch 1571. Die Nachrichten über den Sohn des Meisters reichen bis 1629,

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