SoissoNs, Wilhelm vON

SoissoNs, Wilhelm vON, oder von Sens, Architekt , kam in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts nach England, da die Cathe- drale von Canterbury 1174 durch Brand gelitten hatte. Wilhelm wurde zum Meister des neuen Baues ernannt. Man sagt, er habe in England dem gothischen Styl Eingang verschafft, und wirklich zeigt sich im dem von 1174 — 1185 Vollendeten Theil eine Vermischung romanischer und germanischer Formen. Es ist dies die östliche Hälfte, der jetzige Chor mit seinem Queerschiffe, an welches sich als unmittelbare Fortsetzung des Baues die Drei- einigkeits-Capelle und eine Rundkapelle (Beckets Krone) an- schliessen. Dieser Bau ist das älteste Werk, in welchem germani- sche Elemente herrschend sind. Die Crypten sind noch ganz ro- manisch, und rühren vielleicht vom Erzbischof Lanfranc her, der den Bau begann, welchen Arnulph und Conrad 1089 fort- setzten. William Anglus (1220), Henry Chillenden (1304) und die beiden Goldstone ( ) führten das Werk zu seiner jetzigen Ausdehnung. In den architektonischen Werken von J. Britton und Storer sind Grundrisse und Ansichten davon.

Sokolnicki, s. Skotnicki.

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