Sohn, Julius, Bildhauer von München , war Schüler von Schwanthaler, und begab sich dann nach Paris , wo er namentlich als Modelleur seinen Ruf gründete. Er erfand eine plastische Masse, die äusserst weich und formsam ist, nach dem Trocknen keine Risse bekommt, alle Farben und einen ziemlichen Grad von Härte annimmt, und daher zur Nachbildung von Bildhauerarbeiten, Formirung der Modelle etc., dient. In Paris bildete er in dieser Masse mehrere Werke von Schwanthaler nach, der dadurch auch in Frankreich populär geworden ist. Die französische Akademie hat diese Masse durch den Chemiker Dumas prüfen lassen, und der Bericht fiel so günstig aus, dass man auf eine allgemeine Einführung antrug. Auch die bayerische Akademie liess sich 1843 einen Bericht zusenden. Die Bestellungen gehen jetzt von allen Seiten ein. Besonderes Interesse gewann König Louis Philipp, welcher den Künstler nach Neuilly einlud, um ihm eine Auswahl solcher plastischen Nachbildungen vorzulegen. Zugleich trug er ihm auch grosse Arbeiten für das Museum in Versailles auf.
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