Sogni, GIUSEPPE, Maler zu Mailand , wurde um 1800 geboren, und an der Akademie der genannten Stadt herangebildet. Später besuchte er auch Rom und andere Städte Italiens, bei welcher Gelegenheit Sogni verschiedene Studien machte, sowohl nach dem Leben, als nach älteren Kunstwerken. Er ist ein vielseitig gebildeter Künstler, und daher bieten seine Werke grosse Abwechslung dar. Sie bestehen in Bildnissen von strenger, charakteristischer Auffassung des Individuums, in historischen Darstellungen und Genrebildern, und auch Landschaften mit Architektur malte der Künstler . Eines seiner früheren Werke stellt Rafael dar, der in seinem Cabinete das Bild der Geliebten malt, wovon es im Kunstblatte heisst, so müsse ein Maler, der die Sitten schonen wolle, die glückliche Liebe malen. Später malte er den Christoph Columbus im Momente seiner Abreise, um die neue Welt zu entdecken, eine verständige Composition, die zu noch besseren Hoffnungen berechtigte. Vom Jahre 1833 ist der Raub der Sabinerinnen, ebenfalls ein gut geordnetes Bild von vielem Effekte, in welchem aber einige Verrisse gegen das Costum vorkommen. Ein bedeutendes Werk von 1837 stelit die triumphirende Heimkehr der Lombarden aus der Schlacht von Legnano vor. Im Jahre 1838 kaufte der Kaiser von Russland ein Gemälde, welches den Zug Papst Pius VII. über die Alpen nach Frankreich zum Gegenstande hat. Inzwischen malte der Künstler immer eine Anzahl von Bildnissen und Landschaften.
Sogni ist Mitglied der Akademie in Mailand,
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