Socckler, Joseph

Socckler, Joseph, heisst bei Meusel der obige Künstler.

Söderberg, Jens, Landschaftsmaler , geb. zu Stockholm 1700, wid- mete sich schon frühe dem Militärstande, und rückte nach einiger Zeit als Offizier ein. Söderberg übte aber nebenbei auch mit Vorliebe die Zeichenkunst, und brachte es zuletzt in der Malerei zu einer bedeutenden Stufe. Er bereiste um 1823 Italien und Sicilien, wo sich ihm reiche Gelegenheit zu Zeichnungen und Skizzen in Oel darbot, und aus diesem Schatze führte er nach seiner Heimkehr mehrere Gemälde in Oel aus, worunter 1824 eine Ansicht von Sy- rakus besonders gerühmt wurde. Später malte er mehrere vater- ländische Ansichten, deren er selbst lithographirte, wie folgt:

  1. Das Schloss Haga, fol.
  2. Tullan (das Zollhaus), fol.
  3. Ansicht von Gripsholm, fol.
  4. Ansicht von Strömsholm, fol.

Södermark, O. J. van, Portraitmaler, der berühmteste jetzt le- bende schwedische Künstler seines Faches, wurde 1790 zu Stock- holm geboren, und zum Kriegsdienste herangebildet, wobei aber die Zeichenkunst zu seinem Lieblingsstudium gehörte. Södermark betrat seine militärische Laufbahn als Offizier , machte Feldzüge mit, wurde Adjutant des Königs Johann XXII., und stieg nach und nach zum Range eines Obersten, welchen er gegenwärtig behauptet. Im Jahre 1832 begab er sich nach Deutschland , und hielt sich bis 1834 in München auf, wo damals schon ein reges Kunstleben be- gonnen hatte. In dem genannten Jahre ging der Künstler nach Italien , wo Rom 's Kunstschätze ihn mehrere Monate fesselten.

Nach Stockholm zurückgekehrt, lag er bis Ende 1838 den Pflich-

stens einzelne Figuren, und ausgezeichnete Porträts, die treu und poetisch zugleich ein Spiegel des Seelenlebens des Individuums sind. Im Jahre 1839 begab sich Södermark zum zweiten Male nach Rom, wo er einige Genrebilder ausführte, die zu den vollendetsten Erzeugnissen ihrer Art gehören. Eines derselben, das auf einer von Öleander umblühten Balustrade sitzende Mädchen mit dem Pfauenwedel, wie sie sehnsüchtig ins Meer hinausblickt, wurde auch im Kunstblatt 1830 als verkörperter Ausdruck jugendlicher Schönheit und Unschuld gerühmt. Auch im Technischen bietet dieses Gemälde grosse Vorzüge. In natürlich-anmuthiger Anord- nung ist es sicher, breit und fleissig, behandelt. Noch im Jahre 1840 war Södermark in Rom thätig, und jedes seiner Bilder, sei es Portrait oder Idealfigur, fand Bewunderer. Von Rom aus begab er sich nach Paris, und nach einiger Zeit nach Stockholm, wo das Kriegshandwerk keine starken Fesseln mehr für ihn finden konnte. Freı von Geschäften ging er wieder nach Italien, um neuen Beifall zu ernten, und erst 1845 kam er wieder im Vater- lande an. Alle seine Bilder athmen reine Liebe zur Kunst. Seine Porträts verbinden eine geniale Auffassung der Person mit Ele- ganz und Feinheit der Ausführung. Darunter sind bezaubernd schöne Frauenbildnisse, welche die Zeit nie in einen Winkel des Hauses zu verdrängen im Stande seyn wird. Doch auch seine männlichen Porträts werden als Kunstwerke ihre würdige Stelle finden. Im Jahre 1844 wurde besonders jenes des Bildhauers Fo- gelberg gerühmt. Das Bildniss der Dichterin Friederike Bremer wurde von Treili lithographirt.

Söderberg, Friedrich Heinrich, Landschaftsmaler, wurde 1811 zu Aalborg in Dänemark geboren, und an der Akademie in Copen- hagen zum Künstler herangebildet. Er hatte sich bereits durch einige landschaftliche und architektonische Darstellungen bekannt gemacht, als er 1837 nach Deutschland sich begab, um weitere Studien zu machen. Er hielt sich ein Jahr in München auf, und unternahm dann weitere Reisen in Deutschland, besonders am Rhein und an der Eifel, wo er mehrere schöne Bilder malte. Wir nennen darunter das Schloss Büresheim an der Eifel, eine Rhein- gegend bei Oberwesel bei Morgenbeleuchtung etc. Schön ist auch seine Ansicht der Eulenwasserfälle zwischen Dronheim und Nord- cap mit dem Walhallagebirge.

Söhle, Maler, lebte um 1725 zu Hamburg. Er malte Decorati- onen und fertigte Zeichnungen zu Feuerwerken und Beleuchtungen.

Söhnhold, Wilhelm, Maler, besuchte zu Anfang des 19. Jahr- hunderts die Akademie in Dresden. Es finden sich historische Bil- der und Zeichnungen nach verschiedenen Malwerken von ihm.

3081dtner, ENISID\I8, Miniaturmaler, arbeitete in München für den Hof, und war 1726 71 Jahre alt. Er malte die Wappen des Georgi- und Maltheserordens, so wie die Diplome. Auch für Klö- ster malte er ähnliche Dinge.

Sömmer, Georg, Maler, war um 1834 in München thätig. Er malte Blumen und Früchte.

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