Smitz oder Smits, Caspar

Smitz oder Smits, Caspar, Maler, der sogenannte Magdalenen- Smith, war nach einigen ein Deutscher, nach anderen ein Hollän- der, und wieder andere halten ihn für einen Bruder des berühmten Kupferstechers John Smith. So viel ist gewiss, dass er zur Zeit der Restauration nach England kam, und in London seinen Ruf gründete. Er malte kleine Porträts in Öl, die sehr ähnlich be- fundene wurden. Dann malte Smitz auch Blumen und Früchte mit grosser Kunst. Den Beinamen erhielt er aber von seinen Bil- dern der Magdalena, wobei er seine schöne Frau zum Vorbilde nahm. Im Vorgrunde brachte er gewöhnlich Disteln an, die meisterhaft ausgeführt sind. John Smith stach ein solches Bild in Mezzotinto , und dann eine Hagar in der Wüste, wie wir im Artikel desselben angegeben haben. Auch P. Schenk und Petit haben nach ihm gestochen; ersterer die Magdalena in der Grotte,

Die letzte Zeit seines Lebens brachte Smitz in Dublin zu, wo er (nach anderen 1707) in dürftigen Umständen starb, obgleich er für seine Arbeiten gut bezahlt wurde. Er erhielt für ein Trau- benstück 40 Pf. St.. Allein seine zahlreiche Familie zehrte alles auf. Man schreibt ihm ein Monogramm mit der Jahrzahl zu, aber wohl irrig, da es die Buchstaben PS. zu enthalten scheint,

Smitz, s. auch Schmitz.

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