Smischek, Johann Christoph

Smischek, Johann Christoph, Kupferstecher , nach Dlabacz der Sohn des obigen Meisters, arbeitete um 1650–1752 in Prag , wie uns die Jahrzahlen auf seinen Blättern zu ersehen ist. Dlabacz lässt aber die Lebenszeit des Sohnes bis 1752 aus. Er will von diesem Jahre eine These kennen, welche den hl. Patrizius mit Dar- stellungen aus seinem Leben enthält. Dieses Blatt kann von jenem Joh. Christ. Smischek, der schon um 1650 arbeitete, wohl nicht her- rühren. Es müsste daher einen zweiten, jüngeren Künstler dieses Namens gegeben haben, wenn die Angabe der Jahreszahl richtig ist. Dlabacz verzeichnet mehrere Blätter von Joh. Ch. Smischek, die meistens durch den Buchhandel verbreitet wurden, und mit dem Namen des Stechers bezeichnet sind,

  1. Kaiser Carl IV. Mit dem Namen und der Jahrzahl 1658, S.

  2. Kaiser Ferdinand III. Ebenso bezeichnet, und beide in Primi Sapientiae Fructus. Pragae 1634.

  3. Flos campi Christus Jesu nascens. Mit dem Wappen des Freiherrn Crafft von Lamerdorf. Mit Namen und 1655, S.

  4. Lilium inter spinas Christus Jesus patiens. Sinnbild mit dem Wappen des Freiherrn Krakowsky von Kolowrat, 1655, S.

  5. Rosa inter spinas Mater dolorosa. Mit dem Wappen des Freiherrn von Chodau, 1655, S.

  6. Rosmarinus, sive lacrimae filiarum Sion. Sinnbild mit dem Wappen des Ritters von Nostitz 1655, S.

  7. Flos aquarum. Sinnbild mit dem Wappen des Ritters Ra- schin von Risenburg 1655, S.

  8. Das Marienbild zu Cojau mit der Kirche, S.

  9. St. Norbert vor dem Altare knieend, mit dem Wappen des Stiftes Strahow, S.

  10. Maria und Anna. Mit der Abbildung der Stadt Plan, 8.

  11. 7 Blätter für das Lustspiel » Pracht.» Jo. Chr. Smischeck sculps. Prag. Fabian Harmonig del. 1660, fol.

  12. Insignia gentilitia Versovico - Securorum, für J. Wrssowicz- Sekerka von Sedczicz's Antigraphum des uralten gräflich Wrssowicz-Sekerkischen Geschlechts 1661.

  13. Das Wappen der Colowratischen Familie, 4.

  14. Verschiedene Titelblätter, Embleme, Wappen, etc.

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