Smees, Jan, Maler von Amsterdam , ist nach seinen Lebensverhält- nissen unbekannt, und wird nur von Hoet kurz erwähnt. Er malte Landschaften mit Figuren und Architektur in Bots Manier. Im Jahre 1720 wurde in Amsterdam sein Nachlass versteigert, so dass
- der Künstler vielleicht kurz vorher gestorben seyn könnte.
Es finden sich von Smees auch geistreich radirte Blätter, die desswegen in gutem Werthe stehen. Sie sind indessen nur in der ganzen Folge selten, einzeln findet man deren öfters. Bartsch P. gr. IV. 377 f. beschreibt 5 solcher Blätter, und wir fanden nirgends ein weiteres angezeigt. Sie sind von 1 — 5 numerirt und ein jedes rechts am Rande bezeichnet: J. Smees in. et fecit. H. 5 Z., Br. 7 Z. 8 — 9 L. Weigel werthet die ganze Folge auf 12 Thl., einzelne Blätter auf 1 Thl. 16 gr.
- Ruinen antiker Gebäude am Wasser, wo nach rechts der
Hirte das Vieh durchtreibt.
_ 2) Ein altes Schloss mit anderen Gebäuden am Berge, wo Was- ser fliesst, über welches rechts eine steinerne Brücke geht. Im Vorgrunde sitzt ein Bauer mit seinem Weibe,
Die Burgruine auf der Anhöhe rechts, links im Vorgrunde ein Holzhauer bei einem Eremiten, rechts ein Canal.
Ruine eines Prachtgebäudes nach rechts im Grunde, links ein Fluss, der eine Cascade bildet. Im Vorgrunde schläft der Hirt in der Nähe von vier Schafen.
Ruinen eines grossen Gebäudes am Wasser, durch welches ein Hirt mit einem Ochsen und einer Ziege geht. Rechts ist eine Baumgruppe.
Smeets, wird wohl irrig der obige Künstler genannt.
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