Skerl, Friedrich Wilhelm, Maler, geb. zu Braunschweig 1752, wurde von dem Hofmaler von Spanien in den Anfangsgründen unterrichtet, musste aber nach anderthalb Jahren wegen übler Behandlung das Haus verlassen. Jetzt nahm sich die Malerin de Gasc seiner an, und nach einiger Zeit trat er bei dem Decorationsmaler Hemeling zu Hildesheim in die Lehre. Hier copirte er mehrere Bilder von holländischen Meistern, später in der Gallerie von Salzdahlen be- sonders Portraite von Rembrandt, van Dyck und Kupetzky, und als er endlich in Dresden den berühmten A. Graff kennen gelernt hatte, konnte man auch unsern Skerl zu den guten Künstlern sei- ner Zeit zählen. Er malte viele Portraite in Oel und Pastell , die besonders ähnlich befunden wurden. Nach und nach gründete er als Portraitmaler seinen Ruf, der auf seinen zahlreichen Wande- rungen ihm vorausging. Uebrigens findet man auch Genrebilder von seiner Hand, besonders einzelne Figuren mit Kerzenbeleuch- tung. Diese Nachtstücke fanden ebenfalls Beifall. Skerl starb zu Dresden 1810.
Folgende Kupferstiche sind von seiner Hand,
Eine Folge von 6 Blättern mit Pferden aus Gemälden von Wou- vermans, Potter, Bourguignon, Pforr u. a., in Aquatinta gesto- chen, qu. 4.
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