Simon, Jean Pierre, Maler und Kupferstecher zu Paris , wurde 1760 geboren, und unter uns unbekannten Verhältnissen herange- bildet. Er widmete sich der Genremalerei , noch mehr aber dem Kupferstiche, wobei er dem Geschmacke seiner Zeit huldigte, aber meistens auf momentane Spekulation arbeitete. Seine Blätter sind in Punktirmanier behandelt, und theilweise colorirt erschienen. Ruotte stach nach ihm ein Blatt unter dem Titel: Tireuse de Car- tes, welches als Gegenstück zu A. Cardon's » Diseuse de bonne aventure» dient. Ruotte stach noch andere Blätter nach ihm: Ro- samonde; Beatrix; Studios Fair; Melania. Bourgeois de la Ri- chardiere und Prudhon stachen ebenfalls zwei Blätter nach ihm; La Francoise coquette und La pensive Anglaise. Aehnlichen Genres sind auch seine eigenen Blätter.
A. E. M. Gretry, nach Isabey, 4.
Eva, nach eigener Zeichnung, fol. 1
Bethaba, nach eigener Zeichnung, fol.
Die bittende Psyche, nach einer Zeichnung von Fleury, 4.
Circe empfängt den Ulysses, Copie nach Flaxman, 4.
Venus von Amorinen umgeben in Lüften, nach demselben, 4,
Ni l'un ni l'autre, zwei Alte, welche einem Mädchen Geld anbieten, nach Mde. J. Desoray, 4.
Atala empfängt von P. Aubry das Abendmal, 4.
Chactas übergibt dem Lopez seine Kleider, um in die Wild- niss zurück zu kehren, 4
Diese beiden Darstellungen sind Chateaubriand's Atala
René entnommen.
Ninon und Constance, zwei Blätter, 4.
Das Porträtbild Napoleon's, 4,
Zwei Darstellungen aus Paul und Virginie, gemalt von Lan- donh (1812), und für Frauenholz in Punktirmanier aus- geführt.
Mirta; Agelie, zwei Genrebilder, nach eigener Zeiche- nung, fol.
Rosine; Isabelle; Lesbie; Eglé, vier Köpfe, fol.
Darstellungen aus Lafontaine's Fabeln, mit Coiny gesto- chen, nach Zeichnungen von J. Duvivier, für eine Duodec- Ausgabe der Fabeln.
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