Silanion, Bildhauer von Athen

Silanion, Bildhauer von Athen , einer der Hauptmeister der neu- atti- schen, von Scopas und Praxiteles gegründeten Schule, blühte um Ol. 114. Er ist aber als Autodidakt zu betrachten, indem Plinius von ihm sagt: In hoc mirabile, quod nullo doctore nobi- lis fuit. Silanion hatte eine bedeutende Kunststufe erreicht, auf welcher ihn das Alterthum bewunderte. Namentlich war es seine Erzstatue der sterbenden Jokaste mit todtbleichem Antlitz, von wel- cher Plutarch De audiendis poetis 53., Quaestiones symp. V. 1. spricht. Diesen Ton gab der Künstler dem Erze durch eine Mischung von Silber. Über das technische Verfahren ist nichts weiter darüber bekannt. Eine andere Statue des Heroenkreises stellte den Achil- leus vor, und zwar auf edle Weise, indem Plinius selbe »Achillem nobilem« nennt. Eine zweite Statue war jene des Theseus, deren Plutarch erwähnt. Dann fertigte Silanion auch mehrere Bildniss-

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