Sigrist, Johann Wilhelm, Kupferstecher und Graveur , wurde 1705 zu Mannheim geboren, und von seinem Vater Bernhard unter- richtet, unter dessen Leitung er mehrere Arbeiten auf Kupfer lie- ferte. Dazu gehören die Blätter zur Naturgeschichte von Gwelin, und einige andere Sachen, die wir unten nennen. Nach dem Tode des Vaters begab sich der Künstler nach München , um an der Aka- demie seine weitere Ausbildung zu verfolgen. Er übte sich da eifrig im Zeichnen und Modelliren, was ihm sowohl gelang, dass er sich in der neueren Zeit selbst um die Stelle eines Medailleurs be- werben konnte, nämlich nach dem erfolgten Tod des k. Me-
Andere Proben seiner Kunst enthält das Festprogramm von F. Thiersch, welches die Universität in München beim Jubiläum des Königs Ludwig herausgab. Dieses Werk enthält Figuren nach antiker Weise, und ebenfalls in Stein geschnitten, fol.
Von Arbeiten in Kupfer erwähnen wir:
- Eine Madonna, Brustbild nach Leidensdorf, 4°.
- Einige Köpfe, 4°.
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