Sieben, Ludwig von, der Erfinder der Schabkunst *), muss- te früher diese Ehre häufig dem Prinzen Rupert von der Pfalz
*) Diese Kunst wird richtiger Schabkunst als nach Sandrart Schwarzkunst genannt. Auch Sammetstich nennen's sie einzig von dem sammtartigen Anschein, welcher die Blätter haben.
- John Evelyn (Sculptura, or the hist. and art of Chalcogra- phy and engraving in copper. To which is annexed a new manner of engraving, or Mezzo Tinto, communicated by
John Evelyn ist der erste, der den Prinzen als Erfinder der Schwarzkunst nennt, und da dieser mit ihm in persönliche Be- rührung kam, so haben andere es ihm gläubig nachgeschrieben. Der Kupferstecher W. Vaillant, der zur Zeit des Prinzen lebte und wahrscheinlich ihm nahe stand, bezeichnete auf einem von ihm gestochenen Bildnisse desselben ihn als Erfinder der schwar- zen Kunst. Auf diese älteren Zeugnisse hin schreibt wahrschein- lich auch Lairesse (Schilderboeck II. 308), dass Prinz Robert in England der erste gewesen, welcher diese Kunst geübt hat. Auch Houbracken (Schouburgh II. 103) kennt nur den Prinzen als Erfinder der Schwarzkonst. Descamps (Vie des peintres II. 351) hält ihn ebenfalls im Besitze des Geheimnisses, und Hume (History of England) theilt wohl die Ansicht J. Evelyn's, wenn er den Ruprecht »Inventor of etching « nennt. Diese Angaben wie- derholen sich in vielen biographischen, encyclopädischen und chalcologischen Werken, in Künstler-Lexiken, Handbüchern und Catalogen.
Nur von wenigen wurde Sandrart berücksichtigt, der als sachkundiger Zeitgenosse in seiner Akademie I. 3. 8. 101. über die sogenannte schwarze Kunst spricht, wie folgt: »Der erste Er- finder dieser Kunst war anno 1648 nach beschlossenem deutschem Krieg ein hessischer Obristleutnant, Namens von Siegen, welcher
His High. Prince Rupert etc., London 1662, in zweiter Auflage von 1755 (nicht 1755) ist der erste, welcher sie Mezzo Tinto nennt. Die Italiener übersetzten die Worte »Ars ni- gram« in Sandrart's lateinischer Ausgabe der Akademie mit »Maniera nera«, und später wählten sie die Bezeichnung »Incisione a fumo« und »Foggia nera«. In England blieb der Name »Mezzo Tinto« und »Black art« der herrschende, und die Franzosen bezeichneten diese Kunstweise mit »L'Art noir«, »maniere noire«, »gravure d'estampe.« Unter dem Namen »Zwartekunst oder Schwarzkonst« ist sie in den Niederlan- den bekannt.
Der erste, welcher darüber schrieb, ist John Evelyn, in dem oben genannten Werke; dann gab Chelsum »A History of the art of engraving in mezzo tinto from its origin to the present time. Winchester 1786« heraus. Dieses Werk wurde ins Holländische übersetzt, unter dem Titel: Historie der Zwartekunst printen van de uitvinding deser Kunst af tot den tegenwoordigen tyd toe. Met een bericht van de werken der vroegste Kunstenaaren in dit vak, Uit het En- gelsch vertaald, gedrukt te Haarlem by C. B. V. Brussel 1791, 12.
Das Hauptwerk über diese Kunst gehört der neuesten Zeit an, und ist von dem Grafen L. de Laborde, welcher die Erfindung durch Documente über allen Zweifel erhob. Es hat den Titel: Historie de la gravure en maniere noire, Paris, Didot 1830 gr. 8.
Dann geht Sandrart auf das Technische dieser Kunst ein, und zeigt überdies, dass er genaue Kunde von dem Hergange der Sache habe. Nur irrt er sich in der Jahrzahl, da eines der von ihm citir- ten Blätter im ersten Drucke die Jahrzahl 1642, im zweiten 1643 trägt, wobei Sandrart das Zahlzeichen 3 leicht für 8 angesehen haben könnte. Im Uebrigen ist das Zeugniss dieses Schriftstellers ein gültiges, welches namentlich durch Siegen's Blätter bestätiiget wird. Er nennt sich auf den Bildnissen der Kaiserin Eleonora und des Prinzen Wilhelm von Nassau »Inventor,« und noch deut- licher spricht er sich auf dem Bildnisse des Kaisers Ferdinand II aus, wo man liest: Lud. v. Siegen in Sechten ...., pinxit no- voque a se invento modo sculpsit anno Domini 1654.
Schon aus diesen Documenten hätten deutsche Schriftsteller, und überhaupt jeder, der Siegen's Blätter und Sandrart's Akade- mie kannte, auf den Erfinder der Schabkunst mit Sicherheit schlies- sen können; aber dennoch schrieben viele dem John Evelyn und seinen Nachfolgern nach. Nur einige Schriftsteller sprechen sich unbedingt für Ludwig von Siegen aus, andere halten diesen für den Miterfinder der Schwanenkunst oder glauben, dass zwei Per- sonen eine und dieselbe Erfindung gemacht haben, und sehr be- quem macht sich Krünitz (Encyclopädie LVI.), wenn er sagt: »Siegen oder Rupert, der Erfinder sei wer er wolle.« Nur einer, Granger in der Biograph. History of England, London 1767 S. 407, schreibt die Erfindung dem Architekten Christopher Wren zu, welcher den Kopf eines Mohren in Schwarzkunst dacht, aber keines- wegs der Erfinder dieser Kunst ist. Fast keiner Widerlegung be- darf Millin, welcher dem G. And. Wolfgang diese Erfindung beilegt. Wolfgang wurde 1631 geboren, und die ersten Versuche fallen sicher schon vor 1642. Ein weiterer Irrthum wurde durch Gersaint (Ca- talogue raisonnG de toutes les pieces qui forment l'oeuvre de Rem- brandt, Paris 1751) verbreitet, welcher behauptet, der eigentliche Er- finder der Schwarzkunst sei Rembrandt, eine Ansicht, die andere, und namentlich auch Bartsch in seinem Werke über Rembrandt, nicht theilen konnten, da die wenigen Blätter jenes Meisters, wel- che ein sammtartiges Ansehen haben, nicht in der Weise des L. v. Siegen behandelt sind, wovon aber Rembrandt Kunde haben konnte, so wie er auch mit Prinz Rupert in direktem Verhältniss, dessen Bildniss er fertigte. Von den Blättern Rembrandt's, welche auf die Meinung brachten, er sei der eigentliche Erfinder der Schabkunst, ist vor allen die Anbetung der Hirten zu nennen, wo ein solcher die ganze Scene mit der Laterne erleuchtet. Auch in einer Flucht in Aegypten ist eine ähnliche Beleuchtung. Auf
und drei Könige etc. sind hier zu nennen. Allein sie haben keine Ähnlichkeit mit den alten Blättern in schwarzer Manier. Man hat auch kein eigentliches Schwarzkunstblatt gefunden, welches dem Rembrandt beigelegt werden könnte,
Das Hauptdokument über die Erfindung der Schabkunst durch Ludwig von Siegen aus Sechten ist ein eigenhändiges Schreiben desselben d. d. Amsterdam 10. Aug. 1642 an den jungen Landgra- fen Wilhelm VI. von Cassel, welches Graf de Laborde im Archive auffand, und seiner Geschichte der Kunst in schwarzer Manier in Facsimile beigab. Siegen überschickte mit diesem Schreiben dem Landgrafen das Bildniss seiner Mutter, der Anna Elisabetha von Hessen, welches er in der von ihm erfundenen Art ausgeführt hatte, oft auf die Erfindung dieser Kunst bezügliche Teil lautet wie folgt:
„Weile ich aber ganz neue Invention oder sonderbare, noch nie gesehene arth hierinne erfunden von solchem Kupfer (nit wie von gemeinen mit tausenden) alhier nur etlich wenige we- gen subtilität der arbeit abdrucken lassen können, und deswe- gen nur etlichen zu verehren habe. Alss hab zuvorderst allein ihre Fürst gnaden ich billig den Anfang machen und inson- derheit deruselhen leuth darunter stehender Schrifft, es un- derthaenig auch dediciren sollen und wollen, aus diesen Ur- sachen Erstlich weil J. F. Gnad. als nächster ja einigem Herrn Sohn von regirendem Herren dero Fürstz Frau Mutter an- denkens object nit unangenehm sein kann, vors andere, hab ich J. F. Gn. als einen extraordinary Liebhabern der Kunst, auch solch ein rar noch nie gesehenes Kunststück vor andere zu unterthenigen Ehren zu dediciren nit vorbei gekönn(e)t.e
„Dieses Werk, wie es gemacht werde, kan noch kein Ku- pferstecher oder Künstler ausdrucken oder errathen, denn wie J. F. Gnad. gnedig wissen uff Kupfer ist bissher nur dreyerley arbeit gesehen wurden, als 1. Stechen etc. etc.«
Die Familie Siegen und Ludwig's kurze Lebens- Geschichte,
Ueber diese Familie forschte Graf Laborde in den Archiven zu Cassel, Wolfenhüttel, Darmstadt und Ziegenhain, und selbst nach Leyden, Amsterdam und nach dem Haag begab er sich zu diesem Zwecke; allein nur in den zuerst genannten deutschen Ar- chiven fand er die gewünschten Aufschlüsse. Die Aktenstücke liess- er in der Hist. de la gravure en maniere noire p. 35 — 52 abdru- cken. Im Jahre 1450 kommt ein Johann Egynhard von Siegen als Schretair des Grafen Philipp von Nassau vor. Dieser liess sich später in Köln nieder, und der Name der Geburtsstadt Siegen in Westfalen ging auf seine Kinder und Nachfolger über. Im Jahre 1530 kaufte Arnold von Siegen, Bürgermeister von Köln, das Lehen- gut Siechen bei Keldenich im Bistum Köln, und da wurde unser Ludwig 1609 geboren, da sein Vater Johann von Siegen Besitzer des Gutes war. Seine Jugendbildung erhielt er in dem vom Land- grafen Moriz von Hessen gegründeten Collegium Mauritianum in Kassel, welches er 1626 verliess, um in Holland seine weiteren Studien zu machen. Allein man weiss bis 1637 nur, dass er Rei- sen in Frankreich, Holland und Westphalen gemacht habe, alles dies, um seine Ausbildung zu vollenden, und sich zum Militär- stande vorzubereiten. Im Jahre 1637 ernannte ihn die Landgräfin
und eine grosse Anzahl von Künstlern folgte bis auf den heutigen
In Italien fand sie durch A. van Westerhout Eingang, an wel- chen sich Lorenzini, Metelli, Nasi und Antonio Tadei anschlos- sen. Vaillant brachte sie 1658 nach Frankreich, und bald darnach kam J. van Somer dahin. Sarrabat, Barras, Simon, Bernard und Cousin leisteten später Treffliches. Spanien blieb zurück; van der Bruggen, Quitter, Gole, Schenk, Heiss, Weigel etc. schick- ten ihre Blätter ins Land. Schenk, Gole u. a. versorgten auch Russland, bis endlich Alexis Zubow sich hervorthat.
Nachdem einmal diese Kunst im Gange war, und Künstler er- standen, welche durch ihre Arbeiten alle früheren Erzeugnisse die- ser Art verdunkelten, zogen sich Prinz Rupert und L. Siegen vom Schauplatze zurück. Siegen widmete sein weiteres Leben den Pflich- ten seines Standes, und er gelangte im Frieden zur Stelle eines Oberstwachtmeisters. Lieutenant-Colonel war er nie, so dass ihn spätere Schriftsteller ohne Grund Oberstlieutenant nannten., In der letzten Zeit seines Lebens musste er in Erbschaftssachen wieder nach Holland reisen, wo er sich neuerdings als Sohn des Johann von Siegen auf Sechten legitimiren musste.. Von dieser Zeit an schrieb er sich Ludwig Siegen von Sechten, Im Jahre 1670 waren seine Angelegenheiten vollends geordnet, und nun kehrte er nach Wolfenbüttel zurück, wo er eine zahlreiche Familie hatte, nur keinen Maler und Kupferstecher, der seine Züge den Nachwelt überliefert hätte. Diese verfuhr überhaupt nicht sehr genehmlich mit ihm, wie wir Eingangs dieses Artikels gesehen haben. Um 1680 starb dieser merkwürdige Mann.
Folgende Blätter sind von L. von Siegen, alle vom Grafen de Laborde beschrieben, bis auf Nr. 7. Es sind aber die Werke die- ses Meisters im Allgemeinen noch nicht genau bekannt, so dass in der Folge noch einige hinzukommen dürften. Sie geben den Beweis der stufenweisen Ausbildung dieser Kunst, man findet aber diese Blätter nur sehr selten.
- Amalia Elisabetha D. G. Hassiae Landgravia etc., Comitissa Hannoviae muntzenb. Illustrissimo — Dno. Wilhelmo VI, D. G. Hassiae Landgr, Hanc serenissimae matris — effigiem ad vivum a se primum depictam novoque jam sculpturae mudo expressam dedicat consecratque L. a S, ao. Dni. CII CXLIL H. 16 Z., Br. 12 Z.
Diess ist das erste Blatt der Schabmanier, aber äusserst selten in diesem Drucke. Siegen erhielt im Allgemeinen nur wenig Abdrücke, wie er in dem oben erwähnten Schreiben an Wil- helm VI. bemerkt. Die Abdrücke kamen nicht in den Handel, sondern wurden nur an hohe Personen und an Freunde ver- schenkt. Es existirt auch die Platte nicht mehr, obgleich der ehemalige Cassel'sche Museums-Direktor Raspe, der we- gen Untreue 1781 nach England flüchtete, dem D. Chelsum versicherte, es seien auf der Bibliothek in Cassel noch Platte und Abdrücke vorhanden, Dieses hat sich später als unrich- tig erwiesen. S. Laborde p. 8. Die Platte ging wahrschein- lich schon frühe zu Grunde, denn sie wurde während des Druckes retouchirt. Es gibt also zweierlei Abdrücke von diesem schönen Blatte,
J. Der oben genannte Abdruck, rechts mit der Jahrzahl 1642, links am Schlusse der Dedication die Buchstaben L. v. S
II. Die fünfte Zeile der Dedication mit den Initialen des Ste-
chier wurde weggeschabt, und an deren Stelle folgende gesetzt; cratq. I:8 Q: S. Ann. Doj. : CIQ1I.CXLUI.
In der Stickerei sind Retouchen vorgenommen. Das ent- scheidende Kennzeichen ist indessen die Jahrzahl 1643.
(R. Weigel werthet ein beschnittenes Blatt ohne Unter- suchung auf 16 Thl.)
Graf Laborde gab dieses Bildniss in lithographirter Copie bei: Imp. chez Letronne, i
- Eleonora de Gonzaga, Gemahlin Kaiser Ferdinand III., von
anderen die Königin Elisabeth von Böhmen genannt. Grosse Büste in 3 Ansicht, mit gekröntem Haupte und auf die Schulter herabfallenden Haaren. Grosses Medaillon, links unten: G. Hondthorst pinxit anno._ Rechts: L. ä Siegen In- ventor fecit 1643. H. 19 Z. 3 L., Br. 15 Z. 6 L.
Bei dieser Gelegenheit ist ein Irrthum zu berichtigen, der aus dem Gothaer Journal 1792 p. 510 in Füssly's allgemei- nes Künstler-Lexikon und in unser Lexikon überging. Ein Repetitor Timaeus bucht zwei Blätter, das eine von Fursten- berg, das andere von Siegen, nach seiner Angabe jenes der Landgräfin Elisabeth von Hessen-Cassel, rechts mit der Jahr- zahl 1649 und links unten mit dem Namen; C. P. Blond- thout pinxit anno. Er sagt auch, dass sich dieser Name in keinem Werke finde, was ganz natürlich ist, indem aus der Aufschrift des Originals «G. Hondthorst pinxit» ein C. P. Blondthout fabricirt wurde. Der erste Veranlasser zu diesem Irrthum war aber Mr. Joly, Conservator des k. Kupferstich- Cabinets in Paris, welcher dem Dr. Chelsum eine unrichtige Beschreibung überschickte, und aus dem etwas undeutlich gestochenen Namen Honthorst seinen C. P. Blondthout her- ausfand. Auch hat das Bildniss mit jenem der Landgräfin Amalia Elisabeth von Hessen keine Aehnlichkeit. Die Jahr- zahl dürfte vielleicht 1648 heissen.
Dieres Blatt zeigt in der Behandlung schon Fortschritte, wobei er sich einer Art Roulette bediente. Dennoch ist es in der Wirkung hart. Die Haare und der Halskragen sind echer gut dargestellt,
Guilhelmus D. G. Princeps auriacus comes Nassoviae ctc, Rechts im Grunde der Platte: Hondthorst pinxit L. a Siegen Inventor fecit 1644. H. 1ı F.7 Z. 4 L., Br. ı F. 3 Z.
Der Grund dieses Blattes ist gestochen und mit Kreuz- strichen bedeckt. Die Haare sind schon in Schabmanier be- handelt, Der Schatten längs der Nase und dem Knebelbarte ist mit der Roulette bewirkt.
- Augusta Maria Caroli M. B. Rex filia Guilhelmi Princ. avr
sponsa. Fast von vorn, nach links blickend, mit einem Hals- band von grossen Perlen. Die Inschrift ist dieselbe, wie dem obigen Blatte.
Aus der Behandlung dieses Blattes geht deutlich hervor, dass sich Siegen anfangs einer Roulette bediente, nicht der kleinsten Walze, welche der Prinz Rupert anwendete. * zeigt sich dieses aus den Reihen schwarzer Punkte, die ein Band bilden. Die Haare sind etwas schwer, aber trefflich behandelt. Der Titel ist auf eine zweite Platte gestochen, und eigends gedruckt.
- Ferdinand III. Rom. Imperator semp. Aug. Et Boh. Rex, etc.
Unten steht: Lud. Siegen in Sechten ex..,. pinxit movog'
- St. Bruno als Mönch in einer Grotte auf den Knien vor einem Felsen, auf welchem Buch und Kreuz zu sehen ist. Er legt die Linke auf die Brust. Durch die Grotte sieht man auf die Kartause. Unten sind sechs Verse zum Lobe des Heiligen. Links liest man überdies in drei Absätzen:
Deiis. suis Patronis et Benefactoribus offert humilime Car- tusia Ratisbonensis.
Rechts steht in vier Absätzen:
In honorem St. Brunonis conterranei sui totiusque Car- tusia; olim fecit L. a S. in S. Ao. 1654. H. 11 Z., Br. . 11 12
- Ein heil. Hieronymus, Brustbild nach rechts, wo ein Licht- schein. Er hält die rechte Hand auf den Totenkopf auf dem Buche, die Linke legt er vor die Brust. Unten links sind Spuren von Buchstaben. H. 6 Z. 11 L., Br. 5 Z. 4 L.
Dieses durchaus unbekannte Blatt erwähnt R. Weigel und legt es dem Siegen bei, da es im Machwerk mit den übrige- gen Blättern dieses Meisters übereinstimmt.
- Eine heil. Familie (la St. famille aux lunettes), nach Anni- bale Carracci. Mit Dedication an Prinz Leopold von Österr- reich. Unten steht:
Ludw. a Siegen humillissime offert — Annib. Caratii pinx. Noch tiefer liest man: Ludovicq a S. novo suo modo lusit,
Sieger ist, s. Siegrist.
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