Sickeleer, Pieter van, Kupferstecher , arbeitete um 1670 zu Ant- werpen, ist aber von geringer Bedeutung.
Eine Folge von Bildnissen französischer Könige von Phara- mond bis Ludwig XV. Diese radirten Blätter gehören wahr- scheinlich zu einer Geschichte dieser Könige,
Medea , nach Ciro Ferri, fol.
Pallas, nach demselben, fol.
Kammer, Anselm, Bildhauer , wurde zu Owingen im Fürstenthum Hohenzollern-Hechingen geboren, und ohne eine Aka- demie besucht zu haben gehört er jetzt zu den vorzüglichsten Künst- lern seines Faches. Er feistet in der Ornamentik ausgezeichnet, wie dies die zahlreichen Werke beweisen, die sich in München von ihm finden, und den feinsten Geschmack verrathen. Dekor- arbeiten von seiner Hand findet man in der St. Ludwigskirche, im Saalbau und im Thronsaal der k. Residenz, im k. Hof- und Staatsbibliotheksgebäude, am Kunstausstellungsgebäude, in der Ba- silica des hl. Bonifacius, an der Feldherrenhalle u. s. w. Es sind dies lauter Schöpfungen des Königs Ludwig, wo die Architek- tur mit der Plastik und Malerei im schönsten Vereine sich zeigt. Die verschiedenen Style der Gebäude bedingen auch die For- men der Ornamente, welche jedesmal organisch sich zum Gan-
Auten des Direktors F. v. Gärtner an der Ludwigsstrasse analog ist, und den Abschluss derselben bildet.
Sickeler s. Sickeleer.
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