Shaw, Landschaftsmaler

Shaw, Landschaftsmaler , ein Engländer von Geburt, siedelte nach Amerika über, und gründete da um 1824 seinen Ruf. Seine Werke sind indessen manierirt. Auch entlehnte er häufig von fremden Compositionen.

Christus am Kreuze sterbend, nach A. van Dyck, Mezzo- tinto, gr. fol., Shee, Martin Archer, Portraitmaler und Präsident der Akademie der Künste in London , ein Irländer von Geburt, erhielt in seiner Jugend eine sorgfältige Erziehung, und in allen Wissenschaften Anweisung, auf deren Grund ein Mann von Talent Auszeichnung erlangen kann. Doch widmete er sich auch schon frühe der Kunst, nebst ihrer Theorie und Geschichte, so dass Sir Martin bei Zeiten nicht nur den Ruf eines fein gebildeten Mannes, sondern auch jenen eines tüchtigen Malers in Anspruch nahm, obgleich er in dieser Eigenschaft an Th. Lawrence stets einen gefährlichen Kunst- verwandten hatte. Es fehlte ihm auch nie an anderweitigen Geg- nern und Neidern, so dass Shee von einigen bewundert, von an- deren mit Kälte behandelt wurde. Eines seiner frühesten Bild- nisse, welches 1802 zu den vorzüglichsten Leistungen dieser Art gehörte, ist das eines Geistlichen, Namens Kirwan, und an dieses reichten sich einige andere von nicht geringererem Werthe, so dass ihm selbst ein Pamphletschreiber: The Picture of London 1805, das Lob eines denkenden Künstlers gab, der in Hinsicht auf Ausdruck und allgemeine Anordnung einen hohen Rang unter den Bildniss- malern der Zeit einnahm. So dachte man im Verlaufe der Jahre nicht immer; und als er 1830 nach dem Tode des Sir Thomas Law- rence zum Präsidenten erhoben wurde, wollte man den Grund dazu fast nur in seinen poetischen und artistischen Werken, in seiner allseitigen feinen Bildung suchen. In Edwards Werk: The fine arts in England, London 1840, werden ebenfalls diese Vorzüge vor allen geltend gemacht, während er als Maler keineswegs den grossen englischen Meistern angeheit wird. Der Präsident Martin Archer Shee hat, aber auch Malwerke geliefert, welche mit Aus- zeichnung genannt werden müssen. Dazu gehört sicher das Port- rait Romney's, das Bildniss des Sir John Woolmore in gan- zer Figur, und jenes des Königs, welches er 1834 malte und so ähnlich befunden wurde, dass es die k. Familie nicht von dannen Der Künstler malte es für das k. Schloss in Dublin, wohin aber nur eine Wiederholung kam, während das Urbild unter den Portraits der Souverains im Staatszimmer seine Stelle fand. Sir Martin malte den König auch 1837 wieder, wobei der Monarch mehrmals sass. Es finden sich indessen noch viele andere Portraits von diesem Meister, welche mit Auszeichnung genannt werden müssen, und unter den neuesten besonders auch jene der Königin Viktoria und des Prinzen Albert. Alle diese Bilder zeichnen sich durch charakteristische Auffassung und durch eine schöne wahre Färbung aus. Es finden sich aber auch andere Darstellungen von Shee, zunächst einige Genrebilder, die größtenteils aus seiner früheren Zeit stammen; und dann historische Figuren, welche nicht minder einen Künstler von Verdienst beurkunden. So ist im Sitzungs- saale der Akademie ein Bolhuisarius, ein trefflich behandeltes Bild. In der Stafford-Gallery ist ein solches der Lavinia, von Rulls für Thomasonary 1829 gestochen.

Nicht geringen Theil an seinem Ruhme haben auch die von Sir Archer Shee verfassten poetischen und artistischen Werke. Wir haben von ihm: Elements of art, a Poem in six cantos, with notes and a preface, including strictures of the state of the Arts, Criticism, Patronage and public state, London 1800, 8. Ferner erschienen von ihm: Rhymes on Art, or the Remonstrance of a Painter: in two parts. With notes and a preface etc. The 2d, edition, with an additional preface and notes, London 1805, kl. 8. Ein drittes Werk hat den Titel: The Commemoration of Reynolds, in two parts, with notes and other poems. London 1814, kl. 8. Dann entwarf er auch ein Trauerspiel gedichtet, welches jedoch die Censur so übel zugerichtet hatte, dass es unmöglich auf die Bühne kommen konnte. Dieser Zufall machte aus dem Dichter einen Misan- thropen. Noch immer geschätzt sind seine Rhymes on Art.

In dem Werke: The fine arts of the english school, ist das erwähnte Bildniss Romney's gestochen.

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