Seyffarth, August, Zeichner, Maler und Kupferstecher , wurde zu Lauffen am Neckar geboren, und in Stuttgart herangebildet, bis er 1802 nach Wien sich begab, wo er erst seine eigentliche Künstlerlaufbahn betrat. Die Folge von 6 Blättern nach Molitor machte ihn als Radierer sehr vorteilhaft bekannt, und von dieser Zeit lieferte er verschiedene Blätter, die seinen Beruf zum Künst- ler entschieden aussprachen. Sie sind meistens in Woollett's Ma- nier behandelt, und mit grosser Sicherheit gestochen. Er fertigte auch viele Zeichnungen in Bister und Aquarell , und zuletzt brachte er es auch noch in der Ölgemälerei zu nicht geringer Übung, obgleich er als Maler nur zu den Dilettanten gezählt werden kann.
Seyffarth blieb etliche Jahre in Wien, endlich aber kehrte er als Hofkupferstecher nach Stuttgart zurück, wo er zuletzt auch die Stelle eines Inspektors der königlichen Kupferstichsammlung bekleidete. Er starb 1845.
Ansicht der Burg Hohenstaufen in Würtemberg, nach der Na- tur von ihm selbst gezeichnet, gr. qu. fol.
Ansicht des Stammschlosses Württemberg , reiche und grosse Landschaft, so wie das obige Blatt nach eigener Zeichnung breit und sicher radirt 1810, s. gr. qu. fol.
Ansicht von Canstatt und vom Neckarthal. Seuffer del. et sc., gr. fol.
Der Glöckbrunnen bei Canstatt. Id. del. et sc., gr. fol.
Eine Ansicht vom Tübingen , sehr malerisch radirt, qu. fol.
Die Wurmlinger Kapelle bei Tübingen, fol.
Eine Folge von 6 radirten Landschaften mit Figuren und Gebirgen, nach M. Molitor, kl. qu. fol.
Eine Folge von landschaftlichen Studien, nach Zeichnungen von C. Lorrain, 12 Blätter, qu. fol.
Nagler's Künstler-Lex. Bd. XVI. 21
Q) Etudes d'apres Claude Lorrain, 6 radirte Blätter, 8
Eine Folge kleiner Ansichten aus der Gegend von Wien, von Seyffers, Maillard u. a., gestochen.
Eine Folge von 6 Landschaften, gez. u. geätzt von A. Seyffer, qu. 8.
Die Blätter für die Brasilianische Reise des Prinzen Maxi- milian von Neuwied, qu. fol.
Die römischen Alterthumer in Baden, nach S. Schaffroth's Zeichnungen, gr. 4,
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