Seve, Pierre de

Seve, Pierre de, Maler und Gilberts jüngerer Bruder, wurde 1623 in Moulin geboren, und von Gilbert de Seve unterrichtet. Er übte in Paris seine Kunst und war ebenfalls Mitglied und Pro- fessor der Akademie daselbst. P. de Seve malte viele Bildnisse, und historische Darstellungen, deren man früher in öffentlichen Gebäuden sah. Jetzt ist eines seiner allegorischen Bilder im histo- rischen Museum zu Versailles aufgestellt, die Erneuerung des Bun- des zwischen Frankreich und der Schweiz vorstellend. J. Edelink stach eine hl. Familie mit Blumen zutragenden Engeln, C. Simon- neau die Taufe Christi, Landry die hl. Johanna von Loisel ete. J. Edelink stach auch ein Bildniss der Magdalena Lamoignon, und übrigens haben E. Gantrel, J. Jollin, Dolival u. a. eine Menge Titelkupfer nach ihm gestochen.

P. de Seve starb zu Paris.

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