Serret, Henry Auguste (1788—?)

Serret, Henry Auguste (1788—?), Maler, geb. zu Lambersart (Nord) 1785, wurde von Regnault unterrichtet, der ihn unter seine besten Schüler zählte. Er gewann mehrere Preise der Ecole royale des beaux-arts, und von 1810 an sah man auf den Salons in Paris mehrere Werke von seiner Hand, die auf auswärtigen Ausstellungen, wie zu Lille, Douai, Cambrai u. s. w. mit Medaillen beehrt wurden. Im Museum zu Rennes ist eines seiner früheren Gemälde, welches in lebensgroßen Figuren die Beerdigung eines Israeliten durch Tobias vorstellt. In der Kathedrale zu Arras ist seit 1822 ein 10 F. hohes Altarbild mit St. Vaast, wie er einen Blinden heilt. Auch im Museum zu Valenciennes ist ein großes Bild, Camoens vorstellend, um im Auftrage des k. Ministe- riums gemalt. Im Jahre 1827 malte er ein 10—8 F. großes Bild, welches unter dem Namen Brunehaut zur Ausstellung kam, und 1830 noch keine feste Stelle hatte. Dann finden sich im Privat- besitze mehrere Genrebilder und Portraits. Eines seiner mit Me- daillen beehrten Gemälde ist jetzt im Museum zu Douai, welches einen blutenden Soldaten vorstellt. Unter seinen Bildnissen sind mehrere von Carl X., deren er für die Gerichtshöfe in Bordeaux , Bourges , Poitiers , Grenoble etc. malte. In der Sammlung Peyron- net ist ein Gemälde, welches diesen König bei einer Revue vor- stellt. Zu seinen Hauptwerken gehören jene des historischen Genres, doch auch im Porträt leistet er Vortreffliches.

Serrut hält ein Atelier zum Unterrichte.

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