Seitz, Carl

Seitz, Carl, Zeichner und Kupferstecher , der jüngere Sohn des Joh. Bapt. Seitz, wurde 1824 zu München geboren, und nach dem Beispiele seines Vaters für das topographische Fach herangebildet. Er ist im k. topographischen Bureau angestellt, benützt aber seine übrige Zeit auch für andere Arbeiten. Diese bestehen in Aquarellbildern, in Stift- und Federzeichnungen , in Landschaften und Arabesken in Kupfer und Stahl radirt. Folgende Blätter gehören grösstentheils zu den Seltenheiten, da sie nicht in den Kunsthandel kamen und die Platten abgeschliffen wurden. Die Arbeiten dieses jungen Künstlers verrathen Talent, welches überhaupt in der Seitz'schen Familie erblich zu seyn scheint.

  1. Zwei Zecher am Tische in Ostade's Manier, radirt. Links unten: Carl Seitz 1840, hkl. 4.
  2. Ein Hirtenknabe die Ziege melkend, dabei zwei liegende Schafe. Radirt, in der Mitte unten: C. Seitz f. (1840) kl. 4.
  3. Zwei Jagdtücke, Copien nach Radirungen von J. Mixel in dessen Galleriewerk des Herzogs von Leuchtenberg. kl. 4.
  4. Eine Italienerin mit dem Kinde im Schoosse, Stahlradirung, 12.
  5. Die Subscriptionstafel der Kunstanstalt von Piloty und Löhle, Arabeske , schön in Stahl radirt, qu. 4.

Nagler's Künstler - Lex. Bd.XVI. 15

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