Seidlitz, Johann Georg, Edelsteinschneider und Medailleur , blühte um 1609—1711 in Wien , und lebte noch 1750. Er hinter-
: Lebensverhältnissen unbekannt. Der Vater J. Georg war Schüler von Ph. R Kilian, und der geschicktere. Er arbeitete um 1680 — 1700 mit dem Grabstichel und in schwarzer Manier, so wie Dietaegen. Von beiden finden sich zahlreiche Bildnisse, wo- runter einige Schwarzkunstblätter von Werth sind, besonders jene des Vaters, dessen Schwarzkunstblätter in die frühere Zeit der Erfindung dieser Manier hinaufreichen. Der Sohn arbeitete noch um 1740, ist aber von geringerer Bedeutung. Ihre Blätter zu scheiden ist uns nicht möglich. Wir zählen auch nur einige
der besten auf, wie deren L. de Laborde (Histoire de la gravure en
maniere noire, Paris 1836 p. 250), und R. Weigel in seinem Kunst- kataloge nennen. |
- Josephus I. D. G. Rom. et Hung. Rex. F. Douven ad vivum Einx. J. G. Seiller fecit et exc. H. 14 Z. 2 L., Br. 0 2. 9 L.
- Eleonora Magdalena Teresia D. G. Rom. Imperatrix. J. Ulrich Mayer pinx. J. G. Seiller fecit et ex. H. 13 Z. 3 L.,
Br. 9 Z. 5 L. | Diese beiden Bildnisse sind gut in schwarzer Manier zuerst geführt. Das Bildniss der Kaiserin werthet Weigel auf
- Wilhelmina Amalia D. G. Rom., Imperatrix. J. G. Seiller
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