Segura, Antonio de

Segura, Antonio de, Maler und Architekt von S. Miguel de la Segura, Juan de, Goldschmied, hatte um 1650 in Sevilla den Ruf Cogolta, wurde von Philipp II. im Escurial beschäftiget. Im Jahre 1580 verpflichtete er sich, die Apotheose Carl V. von Titian zu copiren, welche in das Kloster von Yuste kam. Dieses Bild (la Gloria di Titiano) gründete den Ruf des Künstlers, und verschaffte ihm die Stelle eines Oberaufsehers der Kunstunternehmungen in Madrid. Hierauf malte er einige Bilder für den Alcazar in Madrid, für den Pardo und für andere kgl. Gebäude. Starb zu Madrid 1605. eines tüchtigen Künstlers. Er fertigte mehrere Kirchengeräthe, und auch eine kleine Statue der heil. Jungfrau, womit die grosse Custodia von Juan d'Arfe geziert wurde. Auch noch einige andere Stücke an dieser berühmten Monstranz rühren von Segura her. Palomino legt diese Arbeiten einem Joseph de Arfe bei, welcher nach C. Bermudez nicht existirte. Seguy, s. Siguy. _ Seheult, s. Scheult. Seibertz, Engelbert, Maler, wurde zu Brilon im k. preus- sischen Regierungsbezirk Arnsberg geboren, und als der Sohn eines Justizamtmanns sollte er zum Staatsdienste sich heranbilden. Allein er empfand eine grössere Vorliebe zur Malerei, und so- mit begab er sich 1832 zu seiner künstlerischen Ausbildung nach München , wo er die Akademie besuchte, und eine Reihe von Jah- ren als ausübender Künstler lebte. Seibertz malt Bildnisse und Genrestücke, die sich ebenso sehr durch charakteristische Auffäs- sung, als durch treffliche Behandlung auszeichnen. Im Jahre 1841 fand der Künstler in Prag eine würdige Anstellung, wo noch jetzt der Kreis seiner Thätigkeit gezogen ist. Seibold, Christian, Maler von Mainz, war in der Kunst sein eigener Lehrer, brachte es aber dennoch zum Rufe. Er malte Bild- nisse, an denen der Fleiss zu bewundern ist, welche aber ausser- dem nur als Costumstücke noch einiges Interesse haben. Dann finden sich von Seibold auch mehrere Köpfe in Denner's Manier, an denen aber wieder nur der oft geistlose Fleiss den Werth des Bildes ausmacht. Er malte die Runzeln an dem Skapul, die ein- zeinen Barthaare, die Augapfel durch's Vergrösserungsglas; so dass in seinen Werken ein gewisser Mechanismus ohne Geist sich kund- that. Es finden sich indessen auch Gemälde von ihm, die auch in Hinsicht auf Abrundung und Wärme Lob verdienen. Als eines seiner besten Bilder ist das Portrait des Meisters im Museum des Louvre zu betrachten, dann die angeblichen Bildnisse seiner Toch- ter und seines Sohnes in der Gallerie zu Wien. Auch in der Gal- lerie zu Dresden ist das eigene Portrait des Meisters, und die Brustbilder eines Mannes und einer bejahrten Frau. In der Gal- lerie Lichtenstein zu Wien ist ebenfalls das Bildniss des Meisters. Seibold wurde 1740 kaiserlicher Hofmaler in Wien, und starb

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