Seeländer, Nicolaus

Seeländer, Nicolaus, Kupferstecher und Medailleur von Erfurt , erlernte in seiner Jugend das Schlosserhandwerk , brachte es aber als Künstler nicht sehr weit. Im Jahre 1700 fertigte er ein Me- daillon mit dem Brustbilde des Grafen Philipp Wilhelm von Boine- burg, welches auch in Kupfer gestochen ist. Eine andere Denk- münze von seiner Hand erschien bei Gelegenheit der Eröffnung des Münzkabinets des Herzogs von Gotha, welches auf der einen Seite das Bildniss des Herzog Friedrich II. und auf der anderen eine reiche, aber geschmacklose Allegorie enthält. Diese Schau- münze ist mit größtem Fleisse ausgeführt, aber nur als ein grosses Schaustück ohne Kunstwerth zu betrachten. Sie wiegt in Silber 50 Loth, kommt aber in diesem Metall sehr selten vor.

Im Jahre 1718 wurde Seeländer Hofkupferstecher in Hannover , und von dieser Zeit an scheint er nur mehr in diesem Fache ge- arbeitet zu haben. Doch sind auch seine Blätter nur mittelmäßige Mittlerweile beschäftigte er sich auch mit der Numismatik, und gab ein Werk in 10 Traktaten heraus, unter dem Titel: Zehen schriften vom deutschen Münzwesen mittlerer Zeiten. Hannover . Mit 13 eigenhändig radirten Blättern, 4. Um 1750 starb der Künstler . In der Altonaer gelehrten Zeitung 1745 ist die Bio- graphie dieses Mannes.

  1. Churfürst Lothar von Mainz , 4.
  2. Friedrich Wilhelm Freiherr von Schulenburg, fol.

In diesem Werke sind von Seeländer noch mehrere an- dere Blätter: Münzen, Monumente, Reliquien, Kelche, Kreuze etc., dann eine kleine Gebirgslandschaft mit N, S. bezeichnet.

  1. M. R. Rosinus, Doctor der Medicin, 4.

  2. Das Monument des Grafen von Schulenburg, fol.

  3. Monumente und andere Darstellungen in Treuer's Ge- schlechtshistorie der Münchhausen.' Göttingen 1740, fol.

  4. SOO'BNI, Edmmd, Architekt, lebte um 1822 in Mainz. In diesem

S

Jahre zeichnete er den Plan und die Ansicht des Doms der ge- nannten Stadt, und die alte Taufkapelle von 1328.

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