Sebron, Hippolyte

Sebron, Hippolyte, Architektur - und Landschaftsmaler , geb. zu Caudebec (Seine-inf.) 1801, war in Paris Schüler von Daguerre, und bildete sich unter Leitung dieses Meisters besonders für das Fach der Architekturmalerei aus, womit er aber auch die Land- schaft verband. Er arbeitete anfangs für das Diorama , lieferte aber dann zahlreiche eigene Werke, die in verschiedene Samm- lungen übergingen, sowohl Gemälde in Oel, als in Aquarell. Se- bron bereiste nicht nur die verschiedenen Gegenden seines Vater- landes, sondern auch Belgien , Holland , England und Italien , wo er überall zahlreiche Zeichnungen fertigte, nach welchen er dann Bilder in Oel ausführte. Diese bestehen in inneren und äusseren Ansichten gothischer Dome und anderer mittelalterlicher Kirchen, Klöstem, Schlössern, Palästen und Ruinen; in Ansichten von Städten, Sechäfen, Strassen, Öffentlichen Plätzen, u. s. w. Er zierte seine Werke theilweise auch mit reicher Staffage von Figu- ren, welche dem Costüme nach jedesmal der Zeit des dargestellten architektonischen Denkmals entsprechen. Einige dieser Bilder ge- hören zu den ausgezeichnetsten Leistungen der neueren Kunst, wie seine Ansichten des Doms in Mailand , der St. Jakobskirche in Antwerpen , der Gruft der Grafen von Eu, wie sie die Königin von England 1843 besucht, des Grabmales der heil. Genovefa in St. Etienne zu Paris, von St. Denis, der Gegend von Richmond bei Mondschein, des Hafens von Amsterdam bei Mondbeleuchtung, u. s. w. Sebron ist Meister in der Perspektive , vollkommen er- fahren in den Gesetzen der Beleuchtung, und in technischer Hin- sicht sucht er seines Gleichen.

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