Scotin, Gerard

Scotin, Gerard, Kupferstecher , geb. zu Gonesse bei Paris 1642, war Schüler von F. Poilly, erreichte aber diesen Meister weder in der Zeichnung noch im Stiche. Indessen gehört Scotin immerhin zu den guten französischen Künstlern seines Faches, und mehrere seiner Blätter verdienen Beachtung. Auch viele Vignetten und andere kleine Blätter finden sich von ihm. Er kann aber mit Louis Gerard Scotin verwechselt werden. Scotin scheint auch einen Kunst- verlag gehabt zu haben. Eine Folge von 9 Blättern nach P. Buel ist mit seiner Adresse versehen. Starb um .

  1. Die Darstellung im Tempel, nach C., Le Brun, fol.

  2. Die Beschneidung Christi, nach P. Mignard, eines der Haupt- blätter des Meisters; mit der Dedication an M. le Tellier, roy. fol.,

Im frühern Drucke mit der Adresse: G. Scotin sc. et ex. cum privil. Regis. etc.

  1. Die Taufe Christi, nach demselben, gr. fol.

  2. Die Vermählung der heil. Catharina, halbe Figur, nach A. Turchi 1679. Für das Cabinet du Roi gestochen, gr. qu. fol. I. Vor der (ersten) Adresse des Stechers, II. Mit Scotin's Adresse, III. Mit Audran's Adresse.

  3. St. Magdalena, wie sie von Engeln die Communion emp- fängt, nach Dominichino. Für das Cabinet du Roi gestoch- en, qu. fol.

  4. Verschiedene Opernscenen nach Gillot, 8.

  5. Monumentum marmoreum Oliv. et Lud. Castellanorum, nach

Girardon 1690, fol. 8) Der Latonenbrunnen, für de Mortain's Sammlung von k. Lustschlössern gestochen, fol. 9) Der Tempel zu Charenton, der Durchschnitt, und der Ab- bruch desselben, kl. qu. 4.

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