Scilla, Agostino, Maler von Messina, war Schüler von A. Barba- Jlonga, und da er schon in jungen Jahren ein entschiedenes Ta-
Giacinto offenbarte, so ertheilte ihm der Senat seiner Vaterstadt einen Jahrgehalt, um zu Rom unter Sacchi seiner weiteren Ausbildung obliegen zu können. Er machte da eifrige Studien, besonders nach den Werken Rafael's und nach der Antike, und führte auch einige Bilder in Oel aus, die aber im Vergleich mit seinen späteren Ar- beiten etwas trocken erscheinen. Nach seiner Heimkehr malte er in den Kirchen Messina's mehrere Altarbilder und auch größere Compositionen in Fresco. Er galt für einen der vorzüglichsten Künstler seines Vaterlandes, dessen Schule sich eines zahlreichen Besuches erfreute, bis endlich beim Ausbruche einer Revolution dieselbe geschlossen wurde, und der Meister selbst das Weite suchen musste. Von dieser Zeit an lebte er meistens in Rom mit der Kunst und mit den Wissenschaften beschäftiget. Historische Bilder malte er jetzt wenig mehr, gewöhnlich Thierstücke und Stillleben . In diesem Fache hatte Scilla große Geschicklichkeit. Seine Landschaften mit Thieren, die Fische und Vögel, so wie seine Fruchtstücke galten als Meisterwerke ihrer Art. Er hinterließ auch einige Schriften, die aber auf die Kunst keinen Bezug hatten. Starb zu Rom 1700 im 71. Jahre. Es existirt eine handschriftliche Biogra- phie dieses Meisters von Susinno. Im vorigen Jahrhunderte besass sie Ryhiner in Basel .
Westerhout stach ein Bildniss nach ihm. Farjat stach das Bild des Homer am Meeresstrande neben der Muse der Dichtkunst sit- zend, während in der Ferne der Krieg wüthet. Dann findet sich eine Zeichnung in Rothstein, Venus und Amor vorstel- lend, fol.
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