Schwinders, — Schügeren

Schwinders, — Schügeren, Peter.

König, und dieser baute mit seinen Geistern in der Nacht die Brücke. Man sieht daher den Ritter gerüstet zu Pferde bereits vor der Burg, zur Wonne des Fräuleins, welches vor dem Vater zu ihm herab sich neigt. Am Berge sind die Gnomen in mannig- faltiger Bewegung. Dieses Bild ist auch meisterhaft gemalt, so dass es in technischer Hinsicht über jenem des Ritters Curt steht. Alle Vorzüge des Meisters, und auch jenen einer vollendeten Tech- nik hat auch das neueste grosse Oelgemälde desselben, welches er für das Städelsche Institut zu Frankfurt a. M. ausführte. Es stellt den Sängerkampf auf der Wartburg dar. M. v. Schwind lebt noch gegenwärtig in Frankfurt, im Begriffe die letzte Hand

an das Werk zu legen.

Mehrere Zeichnungen dieses Meisters sind auch in Stichen und durch die Formschneidekunst bekannt.

Der Traum. Ein Gefangener sieht Kobolte zu seiner Be- freiung beschäftigt, gest. von D. Stäbli, nach dem Gemälde im Besitze des Generals B. v., Heidegger, 4. In der Gesch. d. neueren deutschen Kunst des Grafen A. Raczynski ist es von Breviere in Holz geschnitten.

Der rückkehrende Kreuzritter an die Thüre seines Hauses klopfend, gest. von D. Stäbli, fol. C.

Freund Hein, Grutesken und Phantasmagorien von E. Dul- ler. Mit Holzschnitten nach M. v. Schwind. 2 Thl. Stuttgart 1833, kl. 8.

Gallerie zu Spindler's Werken, Stahlstiche nach Schwind, Foltz u. a. Stuttgart 1837. ff., 8.,

Die Blätter in den deutschen Dichtungen mit Randzeichnungen, Düsseldorf 1844, 45. Der dritte und letzte Band der Lieder und Bilder, die zu Düsseldorf bei J. Buddeus erschienen, 4. Da ist nach Schwind:

Der Pfalzgraf, gest. von C. Müller, Im Walde, radirt von C. Müller. Habermuss von Hebel, gest. von C. Clasen.

Calender auf das Jahr 1844. Herausgegeben von F. B. W. Hermann (Prof. und Ministerialrath in München). München, 1844 (Cotta), 4. In diesem Calender sind Holzschnitte nach Schwind, Kaulbach und J. Schnorr.

Gambrinus mit dem schäumenden Becher in einer Einfassung. Nach einer Novelle von Spindler für dessen Zeitspiegel von Neuer in Holz geschnitten.

Von Schwind selbst radirt sind folgende Blätter:

  1. Eine felsige Landschaft mit einem Einsiedler, der die Pferde des Ritters tränkt, gr. 8. Die Platte besitzt Hr. Holfrath v. Beyer, und das Gemälde L. v. Schwanthaler.

  2. Almanach von Radirungen von M. v. Schwind, mit erklä- rendem Text und Versen von Ernst Freih. von Feuchters- leben, I. Jahrg. 1834. Dieser Band enthält 42 radirte Epi- gramme. Zürich 1844, 4.

Schwinderen, s. Swinderen.

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