Schweigländer, Alois, Maler, geb. zu Oettingen 1740 wurde
Reisen, um seine Kunst zu üben. Er malte Bildnisse, deren mehrere gestochen wurden. Auch einige historische Darstellungen hinterliess dieser Künstler. In den letzteren Jahren lebte er zu Nürnberg , wo er um 1812 starb. Schweikart, s. Schweickart. Schweinberger, Anton und Franz, Edelsteinschneider und Goldschmiede von Augsburg , arbeiteten im Dienste des Kaisers Rudolph II. Sie waren besonders als Siegelschneider berühmt. Anton starb , Franz 1610, beide zu Augsburg. Schweiner, Hans, Architekt von Weinsberg , arbeitete zu Anfang des 16. Jahrhunderts. Er vollendete damals die St. Kiliankirche zu Heilsbronn . Schweinfurth, Jakob von, Steinmetz, wölbte von 1517—20 die Kirche der hl. Anna zu Annaberg, und baute auch die beiden von Jakob Helwig, s. mit Bildwerken gezierten Emporen. Den Plan fertigte ein Meister Erasmus, wie die Annaberg 'sche Chronik I, 59 benachrichtigt. Schweinfurth, Ernst, Maler von Karlsruhe , wurde daselbst von Feodor (dem Kalmucken) unterrichtet, stand dann unter Leitung Frommel's, und begab sich zur Fortsetzung seiner Studien nach München . Er besuchte da die Akademie, konnte aber bereits zu den selbstständigen Künstlern gezählt werden, da er zu früher Reife gelangt war. Schweinfurth malt Landschaften, häufig mit Architektur, und darunter zählt man schon mehrere Bilder zu den besten ihrer Art. Einige fanden im Kunstblatt eines besonderen Lobes, wie 1845 eine beschneite Waldgegend, welche als ausgezeichnet befunden wurde. Ferner führte dieser Künstler auch viele Zeichnungen aus, be- sonders für die Zeitschrift „Badenia", welche davon verschiede- nen Künstlern in Aquatinta gestochen sind. Dann hat Schweinfurth unter Frommel's Leitung mehrere land- schaftliche Darstellungen radiert. Andere Radirungen von seiner Hand sind in O. Spekter's Fabelbuch für Kinder, nach Zeichnun- gen des letzteren. Ein anderer Theil der Blätter ist von J. Leu- dner. Auch für die Weltgemälde-Gallerie radierte Schweinfurth eine Menge Landschaften. Schweinterlei, H., s. Schwenterlei. Schweinz, Johann Sigmund, Maler, arbeitete um 1730—40 in Leipzig. Schweitzer, s. Schweizer. Schweizer, Maler, arbeitete zu Anfang des 16. Jahrhunderts in Frankfurt a. M. Im Jahre 1507 restaurirte er unter dem Brücken- thurm ein 46 Jahre früher von Sebold gemaltes Bild. Schweizer (Schwyzer), Johann, Maler und Kupferstecher, angeblich von Zürich, nach anderen ein Hesse von Geburt, arbei- tete um 1645, und starb 1679. Es finden sich von diesem, im Gan-
zen mittelmässigen Meister mehrere Porträite und auch andere Darstellungen. Unter diesen Arbeiten nennen wir folgende, die meistens mit dem Namen, theilweise mit einem Monogramme versehen
Effigies theologorum qui Romanae Ecclesiae se opposuerunt. Diese Blätter bilden eine ganze Folge, mit dem alleinigen Namen des Stechers, der aber hier meistens frühere Stiche kopiert hat.
Ein figurenreiches Blatt mit den kirchlichen Reformatoren der protestantischen und römischen Kirche, ein Theil an einer Tafel, die übrigen im Saale stehend, sämmtlich nach Bildnissen, und unten die gedruckte biographische Notiz. Sehr gr. roy. fol., und sehr selten zu finden.
Eine Anzahl von Blättern in Tack's unvergesslichem Ceder- baum zum Andenken — — des Fürsten Georgen des ande- ren Landgraffens zu Hessen, um 1662 erschienen, gr. fol.
Thierbüchlein von Joh. Heinrich Roos inventirt und durch Joh. Schweizer in Kupfer gebracht. Rechts auf diesem Titel steht ein Bock, links ist ein Brunnen. Diese Blätter bilden eine Folge, und es sind die Nummern 33. 35. 36. 37. 43 unseres Verzeichnisses des Werkes von Joh. Heinrich Roos. Der Titel ist von Schweizer gestochen, auf welchem er sich irrig als Verfertiger der ganzen Folge auszugeben scheint. Er bekam wahrscheinlich die Originalplatten in die Hände, und besserte stellenweise mit dem Stichel nach, was aber steif und roh ausfiel. S. Weigels Supp. zum Peintre graveur von A. Bartsch p. 190.
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