Schweickart, Johann Adam

Schweickart, Johann Adam, Zeichner und Kupferstecher , geb. zu Nürnberg 1722, war Schüler von G. M. Preissier, und ging dann nach Florenz , wo ihn Baron v. Stosch in sein Haus auf- nahm. Hier zeichnete er die Gemmen des Stosch'schen Cabinets und begann auch dieselben zu stechen. Das erste Heft erschien 1775 in Nürnberg unter dem Titel: Description des pierres gravées du feu Baron de Stosch par feu M. Winckelmann etc. Dieses schöne Werk wurde nicht vollendet, und es findet sich daher nur das erste Heft. Das letzte Geschäft, welches Schweickart in Italien vollbrachte, war die Beerdigung des Baron Stosch in Livorno , wohin er den Leichnam von Florenz brachte, weil da kein Be- erdigungsplatz für Protestanten war. Der Künstler war aber in Florenz hoch geachtet, und selbst die Akademie nahm ihn unter ihre Mitglieder auf, was selten einem Fremden begegnete. Im Jahre 1780 kehrte Schweickart nach Nürnberg zurück, und blieb dasselbst bis an seinen erfolgten Tod. Er stach noch mehrere schöne Blätter nach Gemälden und Zeichnungen. Man hält ihn für den ersten, welcher getuschte Zeichnungen im Stiche nachge- ahmt hat. Zu seinen vorzüglichsten Blättern gehören die in Hug- fort's Raccolta di Cento pensieri di A. D. Gabbiani und die folgenden:

  1. Georg Wolfgang Knorr, Chalcographus Norimb., halbe Figur nach J. E. Ihle. Oval fol. Im ersten Drucke vor der Schrift,

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