Schwarz, Paul Wolfgang

Schwarz, Paul Wolfgang, Zeichner und Kupferstecher , wurde

1766 zu Nürnberg geboren, und von C. W. Buck in den Anfangs- gründen unterrichtet, bis er 1785 nach Basel sich begab, um sich in Ch. von Mechel's Schule weiter auszubilden. Später erhielt er den Titel eines herzoglich Sachsen-Coburg-Saalfeld'schen Hof- kupferstechers, lebte aber fortan in Nürnberg , wo er eine Kunst- handlung gründete. In dieser erschienen zahlreiche militärische Scenen, wozu die Kriegsjahre Veranlassung gaben. Dann gab er

auch verschiedene Unterrichtswerke im Zeichnen heraus, meistens

mit Blättern in Aquatinta, wie seine Uebungen im Thierzeichnen nach den grössten Meistern, 2 Hefte in 4.; malerische Ansichten für Geübtere im Naturzeichnen, etc. Seine übrigen Blätter be- stehen in Bildnissen, Genrestücken, historischen Darstellungen und Landschaften, in Aquatinta und in Punktirmanier. Auch der Radirnadel bediente er sich. Schwarz war Mitglied der Akademie in Nürnberg und starb daselbst um 1815.

  1. Der Abschied Ludwig XVI. von seiner Familie, qu. fol. Es gibt Abdrücke vor der Schrift.
  2. Die Belustigung holländischer Bauern (Les Rejouissances flamandes), nach Ostade, fol.
  3. Die Beschäftigung flamändischer Bauern (Occupations flamandes des), nach demselben, fol.
  4. Zwei allegorische Darstellungen, fol.
  5. Das Felsenthal zu Sorento, nach Ph. Hackert, 1704, gr. fol.
  6. Die Donaugegend bei Regensburg , nach G. Adams 1803, Fol.
  7. Die Ansicht von Affaltenbach, nach eigener Zeichnung, 1793, fol.
  8. Die Ansicht der St. Stephanskirche in Wien, Aqua- tinta, fol.
  9. Die Ruinen und Ritterburgen von Franken, 12 Blätter, in Verbindung mit anderen Künstlern für Korn in Fürth gestochen, qu. fol.
  10. Die Reichsveste in Nürnberg, 1806, fol.
  11. Der Schiessplatz bei Nürnberg, 1806, fol.
  12. Landschaften nach F. Kobell, 4 Blätter in Aquatinte, 4.

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