Schwabeda, Johann Michael

Schwabeda, Johann Michael, Maler, geb. zu Erfurt 1734, war anfangs Wachsbossier, und auch bald im Stande ein Portrait zu malen. In der Malerei erteilte ihm Zöllner in Erfurt und dann der Sachsen-Gothaische Hofmaler Beck Unterricht. Nach dem Beispiele dieses letzteren malte er Blumen, Früchte und Landschaften; allein beim Ausbruche des siebenjährigen Krieges fand er es vorteilhafter, als Portraitmaler sich bekannt zu machen. Von nun an malte Schwabeda zahlreiche Bildnisse, anfangs in Würzburg und dann in Ansbach , wo ihm der Hofmaler Schnei- der viele Arbeiten überließ, so wie dem später so berühmten A. Graf, der mit Schwabeda im Hause Schneiders arbeitete. Unser Künstler wurde zuletzt Hofmaler in Ansbach, wo er fortwährend Beschäftigung fand; er malte Bildnisse und Landschaften, die aber nach einer biographischen Notiz in MeusePs Misc. XXIX–268 ff. nicht von Bedeutung sein können. Es heißt auch, der Künstler habe so stark Tabak geschnupft, dass er ihn sogar oft unter die Farben gebracht habe. Diese Tabakteilchen sollten auf seinen Bildern wie kleine Sandkörnchen erscheinen. Dieser Tabakmaler hatte auch zwei Söhne, wovon der eine Blumen - und Früchte-, der andere Landschaften malte. Der ältere Schwabeda starb um 1784.

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