Schwab, Johann Gaspard, Kupferstecher von Wien , bildete sich zu Paris unter Wille's Leitung, und nannte sich da gewöhn- lich Gaspard statt Caspar. Auch in der Folge setzte er J. G. Schwab auf seine Blätter, so dass Füssly mit seinen J. C. und J. G. Schwab nicht ins Reine kommen konnte. Dieser Künstler lebte von 1765 an mehrere Jahre in Paris, und lieferte mehrere schöne Blätter, welche den Schüler Wille's zu erkennen geben. Sein Todesjahr ist unbekannt; 1810 lebte er noch.
- Kaiser Joseph II, nach J. H., fol.
- Franciscus Nadasd, (col),
belustigt — nach Joh. Spilgenberger. J. G. Schwab sc. Vien, fol. 1 In den ersten Drucken vor Artaria's Adresse.
Recreation flamande, Gruppe von drei Figuren, dabei ein Bauer, der die Laute spielt, nach D. Teniers. Für das Lichtenstein'sche Galleriewerk gestochen, gr. fol.
Drei trinkende und rauchende Bauern bei einem Fasse, ne- ben ihnen ein Weib mit dem Kruge, nach J. Monti da Imola, für das Lichtenstein'sche Galleriewerk in van Haef- ten's Manier gestochen, gr. fol.
Le monstres d'atrappes, nach E. Schenau, fol.
Mit lateinischem Titel.
Mit französischem.
La curiosité punie, nach demselben, fol.
L'appas trompeur, nach F. Eisen, fol.
Sully, der die Geschichte Heinrich IV. schreibt, nach Ph. Caresme, fol.
Wilhelm Tell, welcher vom Kopfe seines Sohnes den Apfel schießt, nach Zucchi, gr. fol.
Im Cataloge der Sammlung des Grafen Renesse-Breidbach heißt der Stecher dieses Blattes Johann Carl Schwab; wir glauben aber, dass darunter unser Joh. Caspar Schwab zu verstehen sei.
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