Schütz, Johann Georg, Maler und Radierer , wurde 1755 zu Frankfurt a. M. geboren, und von seinem Vater, dem älteren Christian Georg Schütz, unterrichtet. Im Jahre 1776 besuchte er die Akademie in Düsseldorf , wo er besonders den Rubens zum Vorbilde nahm, wie dies aus zwei Copien nach diesem Meister erhellt, Castor und Polux und den Sturz Senacherib's vorstellend. Im Jahre 1779 erhielt er den zweiten Freisitz der genannten Akademie, mit dem Bilde, welches Psyche vorstellt, wie sie vom Volke als Göttin der Liebe angebetet wird. Nach Hause zurückgekehrt malte er mit seinem Vater den Vorhang des Theaters in Frankfurt und 1784 besuchte er Rom , wo er sechs Jahre verweilte, besonders die Antike und die Werke Rafael's studierte, und auch vieles nach der Natur zeichnete. Er lebte dort mit anderen deutschen Künstlern und mit Goethe in Freundschaft. Im Winckelmann des letzteren wird Schützens Luna und Endymion ein anmutig erfundenes und fleissiges Bild genannt. Die Rückkehr trat er mit Herrn von la Roche an, welcher ihm zu Offenbach in seinem Hause eine Wohnung anwies. Später liess er sich zu Frankfurt nieder, und war da unter dem Namen „Schütz des Rumors" bekannt. Dieser Künstler malte Bildnisse, historische Darstellungen, Genrebilder, und Landschaften mit verschiedener Staffage. Starb um 1815.
Folgende Blätter sind von ihm radirt:
Das Bildniss des Decan Johann Amos in Frankfurt, 4.
Das Savoyardenmädchen mit der Leyer, nach einem rechts neben ihr hängenden Vogelkäfig scheidend. Erster Versuch von J. G. Schütz jun. 1773. 4º.
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