Schütz, Adolph, Maler, wurde um 1700 zu Dresden geboren, und daselbst unter Leitung des Professors Schubert zum Künstler herangebildet. Er widmete sich besonders der Portraitmalerei, wozu er grosses Talent besitzt. In der ersteren Zeit übte er seine Kunst in Dresden , und dann arbeitete er einige Zeit in Elberfeld, wo er eine ziemliche Anzahl von Portraiten protestantischer Geist- lichen malte, worunter einige zur Nachbildung bestimmt waren. Im Jahre 1822 brachte er an einem Obelisken 16 Medaillons mit Bildnissen solcher Geistlichen aus dem Wupperthale an, mit Sym- bolen und Attributen der Kirche. Auch noch andere Arbeiten dieser Art finden sich von ihm, und besonders Bildnisse in Oel, die sich durch Aehnlichkeit auszeichnen. In letzterer Zeit haben wir von diesem Künstler nichts mehr vernommen. Im Jahre 1830 concurrirte er noch zur Ausstellung in Dresden. Wir fanden ihn auch Schütze genannt.
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