Schulthess, Carl

Schulthess, Carl, Maler, geb. zu Neufchatel 1775, brachte seine frühere Jugend auf dem Lande zu, und übte nur zu seinem Ver- gügen die Zeichenkunst. Doch wurde er schon als Jüngling von achtzehn Jahren Zeichnungslehrer am Drozischen Institute in Neuf- chatel, und im Jahre 1796 begab er sich nach Dresden , um die Male- rei zu erlernen, wo es aber damals keinen Lehrer dafür gab. Dann hielt er sich einige Zeit in Franken und in Bayern auf, im Jahre 1800 ging er aber nach Paris, wo er jetzt sieben Jahre in David's Schule zubrachte. Früher befasste sich dieser Künstler nur mit der Portraitirkunst, jetzt aber war es besonders die historische Composition, welche er pflegte, ohne jedoch die Bildnissmalerei aufzugeben. Er entwarf in Paris mehrere historische Compositio- nen in schwarzer Kreide, und malte auch einige in Oel, die sich eines besonderen Beifall erfreuten. Eines jener früheren Gemälde,

Achilles als Kind von Phoenix gepflegt, enthält lebensgrosse Figu- ren. Nach der Rückkehr von Paris liess er sich in Zürich nieder, wo Schulthess fortfuhr Bildnisse und historische Darstellungen in der Weise David's zu malen, und den Ruf eines der besten Künst- lers seines Vaterlandes gründete. F. Hegi stach nach ihm einige Blätter für das Taschenbuch Iris.

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