Schroeter, Johann Friedrich Carl Constantin

Schroeter, Johann Friedrich Carl Constantin, Genremaler, wurde 1794 zu Skeuditz geboren, und anfangs in einer Apotheke untergebracht, bis sich ein Onkel, Tischler in Stuttgart , seiner an- nahm, wo er jetzt Zeichnungsunterricht erhielt, aber bis zum Jahre 1811 dabei Tischler blieb. Endlich besuchte er die Akademie in Leip-

Schon längere Zeit kränklich ging Schröter 1833 nach Salz- brunn, benutzte aber auch während seiner Kurzeit jede Gelegen- heit, interessante Scenen aufzufassen, und so entstand 1834 sein letzte Bild: der Possenreisser zu Salzbrunn am 11. July 1833.

Zwei andere Genrebilder: die Kaffeeschwester, eine Wirthshaus- scene, wie der Wirth dem Alten das Bier lobt, und die ruhende Judenfamilie, kamen in demselben Jahre von der Staffelei des Künstlers, wovon ihm das letztere Charakterbild besonders Ehre brachte. Seine letzten Bilder sind von 1835: ein Greis und ein junges Mädchen am Tische sitzend, hinter welchem ein Kind mit der Puppe spielt, und die Dorfschule, in welche die Mutter den widerstrebenden Buben einführt. Im Kunstblatt 1835 Nr. 104 ist der Nekrolog dieses Meisters.

Schröters Werke zeichnen sich durch schönes Colorit und durch »sehr detaillirte und delikate Ausführung der Köpfe aus. Sie sind mehrentheils durch Lithographien bekannt, und Lieblinge des grösseren Publikums geworden. Man könnte indessen diesen Künstler mit Carl Schroter von Braunschweig verwechseln,

Werner lithographirte den musikalischen Kesselflicker, ein Bild bei H. Fallon zu Berlin ; Fischer die goldene Hochzeit; Oldermann den alten Musiklehrer, bei Consul Wagener, die wandernde Judenfamilie, die Gaststube, den Geburtstag der Grossmutter, den Hasenhändler bei H. Fallon; C. Fischer die Loetzokellekte; Bils den Stammgast; Bormann die Schule; O.

38 Schroeter, Johann Gottlieb. — Schröter, Jakob. —

Hermann den durstigen Alten, das Mittagsbrod, und den alten Politiker; Werner den Gutschmecker; Remy den Hans Ohnesorge; Sprick den schlafenden Alten; Papin das Frühstück (schlafende Alte); Dietermann den Leiermann; E. Schulz die Heimkehr, und die Unterbrechung (von C. Schröder?)

Dann hat Schröter selbst einige Blätter lithographirt. Eines solches ist:

Der Postillonleser, fol.

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