Schroeter, Johann Friedrich, Kupferstecher , geb. zu Leipzig
1771, stach anfangs viele Blätter für Buchhändler , die aber ohne Bedeutung sind. Seinen Ruf gründete er erst später durch seine anatomischen Blätter, welche zu den trefflichsten ihrer Art gehö- ren. Diess beweisen die zahlreichen Stiche, welche er für die Werke der berühmten Aerzte Loder, Rosenmüller, Gräfe, Söm- mering, Bock u. a., ausführte. Der anatomische Atlas von Bock, so wie dessen Darstellung der Venen in 20 Blättern haben in ihrer Art wahren Kunstwerth, so wie sie sich durch Naturtreue auszeichnen. Schroeter hatte selbst ungewöhnliche Kenntnisse in der Anatomie. Er wurde Universitäts-Kupferstecher in Leipzig und Mitglied der Akademie, Starb daselbst 1836.
Ausser diesen hier nur summarisch genannten Blättern erwäh- nen wir noch als die besseren Blätter des Meisters:
Das Bildniss von G. Benda, nach Mechau, 8.
Jenes von Kosciusko, 8.
Die Herzogin von Kingston als Iphigenia, (Iphigenia a ce- lebrated Dutchess), schöne Büste im Oval, nach Bartolozzi
punktiert, und braun gedruckt, 4.
Büste eines Alten mit grossem Barte, nach Prestel radirt, 1789, 4.
Büste eines Alten mit grossem Barte und einer kleinen Mü- tze auf dem Kopfe, nach Dewatters radirt, 1790, fol.
Büste eines rauchenden Matrosen: Der Matrose, nach einem gleichgrossen Bilde von Ary de Voys aus dem Winckler'schen Cabinete radirt und mit dem Stichel vollendet, 1791 fol.
Brustbild eines jungen Mannes im Pelzmantel, nach Rem- brand's Bild aus dem Cabinet Winkler, schön punktiert, 1790, fol.
Eine Folge von 76 Blättern zu Rathmann's Muster antiker Bauornamente. Aus dem Englischen. Weimar 1805, roy. fol.
Eine Folge von 25 Blättern nach Caylus Werk über die Malerei (Per Alten copirt).
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